19.05.2017, 09:00 Uhr

AMS schult erfolgreich um

Das AMS unterstützt beim beruflichen Neuanfang. (Foto: realinemedia/panthermedia.net)

Derzeit befinden sich knapp 1.000 Menschen beim AMS in Schulungen

REGION (km). "Etwa 20 Prozent all unserer Kunden absolvieren eine Um- oder Nachschulung", erklärt Karl Steininger, Leiter des Arbeitsmarktservice (AMS) Traun. Prinzipiell gilt: Wer beim AMS eine Umschulung anstrebt, hat mit Arbeitslosigkeit zu kämpfen. "Wer keine Berufsausbildung absolviert und lediglich die Pflichtschule abgeschlossen hat, ist in hohem Maße von Arbeitslosigkeit betroffen." So sind dies derzeit etwa die Hälfte aller Vorgemerkten. Für diese gebe es einfache Grundschulungen bis hin zu diversen Lehrabschlüssen. "Wer aufgrund seines Alters trotz einer abgeschlossenen Berufsausbildung arbeitslos wird, hat die Möglichkeit einer Nachschulung." Hier stehen aktuelle Inhalte wie EDV im Mittelpunkt. "Wer aufgrund gravierender gesundheitlicher Einschränkungen arbeitslos wird, wird vom AMS bei der beruflichen Rehabilitation unterstützt", so der AMS-Leiter. Auch Wiedereinsteigerinnen werden nach der Karrenz mit Aktivierungsangboten unterstützt.

Arbeitsnahe Qualifikation
Derzeit werden knapp 1.000 Personen beim AMS Traun in Schulungen. "Grundsätzlich sollte die Vermittlung auf einen neuen Arbeitsplatz innerhalb von 90 Tagen gelingen. Wo dies nicht gelingt, sind die Ursachen zu analysieren", erklärt Steininger. "Liegen Defizite in der Qualifikation vor, wird eine Betreuungsvereinbarung geschlossen. In dieser verpflichtet sich das AMS einekonkrete Ausbildung zu finanzieren." Der Ratsuchende verpflichtet sich hingegen die vereinbarte Ausbildung nach besten Gewissen zu absolvieren. "Wir achten auf die wirtschaftliche Verwertbarkeit unserer Bildungsangebote. Dazu wird regelmäßig überprüft, wer nach seiner geförderten Ausbildung dauerhaft eine Beschäftigung aufgenommen hat", so der AMS-Leiter.

"Für einen Neuanfang gibt es das Berufsinformationszentrum, ein reichhaltiges regionales Ausbildungsangebot sowie ein umfangreiches Stellenangebot", so Steininger. Zudem biete das Projekt "Aqua" die Möglichkeit, direkt in den Betrieben der Kooperationspartner arbeitsplatznahe Qualifikationen zu sammeln.

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