Favoritner Gartenparadies mitten im Gemeindebau

Hans Maczejka in seinem Gartenidyll: Er braucht das Gärtnern zum Glücklichsein!
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Und das mitten im Gemeindebau Moritz Seeler Gasse 3. Doch mit dem "Zaubern" alleine geht gar nichts, weiß der 75jährige längst. "Ich hatte zunächst keine Ahnung vom Gärtnern, der Platz war eher eine G´stettn, als ein Grünstreifen, aber ich hatte die fixe Vorstellung, daraus etwas zu machen", erinnert er sich an die mühsamen Anfänge. Fehlschläge gab es auch, und viele Skeptiker. Doch heute präsentiert sich das blühende Wunderwerk des Hans Maczejka als richtiges Idyll, das auch von anderen Bewohnern gerne, vor allem in den Abendstunden, genutzt wird, um gemütlich zusammen zu sitzen und zu relaxen. Wohlgemerkt, ohne ein Chaos zu hinterlassen oder andere Anrainer zu stören. "Ich habe eigentlich nur gute Erfahrungen mit den Mitbenutzen gemacht. Die wissen zu schätzen, was hier entstanden ist."

Fulltimejob Garten

"Ich verbringe jeden Tag viele Stunden hier mit Gartenarbeit, Umgraben, Gießen, Düngen, neue Pflanzen setzen, Unkraut jäten", erzählt Maczejka. Sieben oder acht Stunden kommen da schnell zusammen. Das sei anstrengend, mache aber so viel Spaß, dass er für nichts auf der Welt darauf verzichten möchte. Dabei wurde der fleißige Gärtner erst vor zwei Jahren mit einem vierfachen Bypass operiert. Garteln tut er trotzdem wie schon zuvor. "Die körperliche Betätigung an der frischen Luft ist das beste Fitnessprogramm. Das brauche ich zum Glücklichsein!" versichert er. Nur das Tennisspielen, sein zweites Hobby, hat er seither etwas reduziert.

Beitrag zu mehr Lebensqualität

Wie sehr sein Tun auch von der Stadt Wien geschätzt wird, zeigt ein Schreiben von Stadträtin Ulli Sima, das er stolz zeigt. Darin dankt sie ihm für seinen Einsatz, den Bezirk noch ein Stück lebenswerter gemacht zu haben. Die offizielle Genehmigung von Wiener Wohnen, seinen Garten im Gemeindebau in Eigeninitiative zu gestalten, hat er schon länger. "Mit der Auflage selbstständig zu pflegen und zu gießen!" Aber das sei ja klar und Sinn und Zweck dahinter. Auch die wohnpartner unterstützen den Gärtner immer wieder mit Erde oder Pflänzchen. Gerade hat sich Alexander Lehner, stellvertretender Teamleiter vom „Team 10“ bei Hans Maczejka eingefunden, auch Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner ist da und genießt sichtlich die Idylle zwischen Hortensienblüten und Himbeerstauden. "Soviel Fleiß und gärtnerisches Geschick muss man einfach loben! Der Garten wird jedes Jahr prachtvoller", so Mospointner. "Vielleicht können wir helfen, dass Herr Maczejka künftig eine tatkräftige Hilfe aus dem näheren Grätzel bekommt. Für die schwerere Gartenarbeit, oder zum Gießen, wenn er einmal auf Urlaub fahren will", ergänzt Alexander Lehner von "wohnpartner unterwegs".

Autor:

Ulrike Kozeschnik-Schlick aus Alsergrund

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