Böhmischer Prater
Harbe Tanz, Hutschen und Drehorgeln

Stolz zeigt Schausteller Ernst Hrabalek, wie anno dazumal für den Böhmischen Prater, der Volksprater hieß, geworben wurde.
  • Stolz zeigt Schausteller Ernst Hrabalek, wie anno dazumal für den Böhmischen Prater, der Volksprater hieß, geworben wurde.
  • Foto: Karl Pufler
  • hochgeladen von Karl Pufler

Eine kleine Rückschau auf die Geschichte des Böhmischen Praters – mit Ausblick auf die Zukunft.

FAVORITEN. Vor mehr als 125 Jahren gab es kein Favoriten und keinen Böhmischen Prater. Damals fand man dort, wo heute dem kleinen Vergnügen gefrönt wird, nur Wiesen und Felder. Doch das Wachstum der Stadt ließ sich nicht aufhalten und weitete sich unaufhaltsam aus. Mit ihm hielt auch das Bedürfnis nach Amüsement Einzug am Laaerberg. Denn: Wer hart arbeitet, der möchte auch seine Freizeit genießen – in Wirtshäusern und in Schaubuden.

Die Gastwirte erkannten das schneller als die Behörden, und so eröffneten die ersten Lokale, schon bevor diese genehmigt werden konnten.

„Kleine Vergnügung“

Immer mehr Schankräume entstanden. Und die Wirten begannen, Schaukeln und „kleine Vergnügungen“ aufzustellen. Da dies von den Gästen angenommen wurde, ließen auch die Schausteller nicht mehr lange auf sich warten: Spielhallen, Schießbuden, Ringelspiele und Kuriositätenshows.

Schon früh erhielt die Ansiedlung von fahrenden Ausstellern und den Gastwirten den Namen „Böhmischer Prater“ verpasst. Bereits 1890 fand sich die erste Erwähnung des Namens in Wiener Zeitungen. Die Vergnügungsstätte zog alle Wiener an. So erlebte der Böhmische Prater im ausgehenden 19. Jahrhundert einen ungeahnten Aufstieg: Halb Wien kam, um sich zu erholen und zu vergnügen.

Auf einem guten Weg

Heute ist der „Böhmische“, wie ihn Insider nennen, auf dem Weg, wieder diese Berühmtheit zu erlangen, die er anno dazumal schon hatte. Tatkräftige Mithilfe kommt dabei von Schausteller Ernst Hrabalek, der das „kleine Vergnügen am Laaerberg“ wieder mehr aufleben lassen möchte: mit Musik, Bierausschank sowie Spaß für Groß und Klein wie zu Kaisers Zeiten. Bis 31. Oktober vorbeischauen!

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