Viktor Adler Markt
Obst und Panflöten: Flanieren über den Viktor Adler Markt

<f>Die Marktstandler</f> am Viktor-Adler-Markt zählen nicht nur Favoritner zu ihren Stammkunden.
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Viktor-Adler-Markt: Ein Spaziergang durch das Unikat im Herzen Favoritens.

FAVORITEN. Im Herzen von Favoriten liegt der 1877 gegründete Viktor-Adler-Markt. Wer ein echter Favoritner ist und dem „Urfavoritner Schmäh" huldigt, der wird sich hier zu Hause fühlen.

Wegen seiner ausgesprochen guten öffentlichen Verkehrsanbindung mit der U1-Station Keplerplatz, ist er leicht erreichbar. So kommen nicht nur Favoritner zu "ihrem" Markt, sondern auch Menschen von weiter weg sind hier Stammkunden. Die Besucher können so ziemlich alles erstehen, was das Herz begehrt: ein Mix an heimischen und orientalischen Waren wird auf den 44 feststehenden Ständen präsentiert. Fleisch, Gemüse, Obst, duftende Gewürze, aber auch Hausrat gibt es hier zu erstehen.

Wiens lauteste Marktschreier

Sehenswert ist der Bauernmarkt in der Leibnizgasse, wo eine Vielzahl von Obst- und Gemüsehändlern den Straßenzug säumen. Die lautesten Marktschreier Wiens soll es hier geben, schon von Weitem dringen die Rufe über den Markt: „Drei Kilo nur zwei Euro" oder "billiger, billiger, letztes Stück“ – und das täglich außer sonntags und feiertags von 7 bis 12.30 Uhr.

Im Herzen des Markts zieht sich der Duft von frischen Grillagen durch die Luft, der gleich ein Knurren im Magen hervorruft und bei einem der zahlreichen Essensstände etwa ein saftiges Kebab oder eine Leberkäs-Semmel erstehen lässt.

„Den Durst lösche ich am liebsten bei einem der Marktlokale mit einem guten Flascherl Bier oder einem Achterl Wein nach einer fetten Käsekrainer“, erzählt ein angegrauter Mittfünfziger bereitwillig.

Frisches und Stickereien

Die Preise kann man als äußerst moderat ansehen. Frische Waren, wenig biologisches, dafür jede Menge regionales Angebot findet man am Viktor-Adler-Markt. Fein säuberlich geschlichtet, glänzen Paprika und Äpfel auf den Verkaufstischen, warten auf Käufer, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den Öffis das Erstandene nach Hause bringen.

Am Rande des Markts tummeln sich allerlei fliegende Händler in bunter Kleidung, bieten ihre Stickereien und andere handgefertigte Waren an. Aus dem Trubel des Straßenlärms hört man die Klänge eines Straßenmusikanten, der auf seiner Panflöte den Besuchern die Musik seiner Heimat nahebringt.
Er ist schon ein Unikat, der Viktor-Adler-Markt, und kaum mehr aus dem umtriebigen Getümmel der Favoritner Fußgängerzone wegzudenken. Daran können auch die in der unmittelbaren Umgebung angesiedelten Supermärkte sicherlich auch in Zukunft nichts ändern.

Zur Sache

Architekturstudenten der TU Wien recherchierten zum Projekt Integrales Kommunikationsdesign. Ausführende Dozenten: Enrico Bravi, Sophie Dvorak, Florian Gruber, Stefan Lechleitner, Otto Mittmannsgruber und Tobias Schererbauer. Der Artikel basiert auf diesen Recherchen.

Autor:

Wolfgang Unger aus Leopoldstadt

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