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Neue Maßnahmen sollen die Roadrunner in der Filmteichstraße stoppen
- Die Filmteichstraße ist bei Roadrunnern beliebt. Mehrere Maßnahmen wurden bereits getroffen, Bodenschwellen sollen die Szene endgültig verdrängen.
- Foto: Andreas Pölzl/ MeinBezirk
- hochgeladen von Michael Marbacher
Eine Arbeitsgruppe sollte neue Schritte gegen die Roadrunner in der Filmteichstraße erarbeiten. Nun hat die Bezirksvertretung das Maßnahmenpaket verkündet. Die Kosten belaufen sich maximal auf 400.000 Euro.
WIEN/FAVORITEN. Was kann man tun, um die Roadrunner auf der Filmteichstraße zu stoppen? Seit Jahren stellt sich die Favoritner Bezirksvertretung die Frage. Eine klare Lösung war nicht in Sicht, die Anrainerinnen und Anrainer blieben im allnächtlichen Lärm und liegenbleibenden Müll zurück.
Das zuletzt beschlossene nächtliche Halteverbot wirkte, wurde MeinBezirk von der Bezirksvorstehung informiert. Nunmehr konnte niemand mehr nachtsüber auf dem Parkplatz herumhängen. Doch das Durchrasen wurde dadurch nicht gestoppt. Eine Arbeitsgruppe sollte ermitteln, welche weitere Schritte getroffen werden können – nun wurde ein Maßnahmenpaket fixiert.
Buslinie verlegt
Das Mittel, mit dem die Roadrunner endgültig aus der Straße verscheucht werden sollen: Bodenschwellen. Diese werden an mehreren Stellen auf der Straße angebracht und verhindern künftig das Gasgeben. Schwellen in der Burgenlandgasse und am Westparkplatz sollen Driften zu verhindern. Für den Westparkplatz wurde ebenso ein nächtliches Halte- und Parkverbot beschlossen, da sich das Problem in den vergangenen Wochen dorthin verlagert hätte.
- Straßensperren, nächtliches Halteverbot: Der Bezirk versucht seit Langem, die Situation zu lösen.
- Foto: Andreas Pölzl/ MeinBezirk
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Bislang waren Bodenschwellen nicht möglich, da eine Buslinie die Straße befuhr. Deshalb werden die Linienbusse künftig auf die südliche Seite der Straße verlegt. Im Zuge dessen wird eine Bus-Station verlegt, diese wird in Fahrtrichtung Laaer-Berg-Straße auf der südlichen Seite auf Höhe des Parkeinganges realisiert.
Eine weitere Maßnahme ist das Anbringen von Schwellen, die entlang der Straße verlaufen. Einerseits engen die Längsschwellen die Fahrspur ein und erschweren schnelles Fahren. Andererseits machen es die Längsschwellen unmöglich, nebeneinander "Rennen" zu fahren.
Nächste Problemstelle?
Der Bezirk beschloss die Maßnahmen einstimmig in der Bezirksvertretungssitzung am Mittwoch, 17. Juni. Das Unterfangen kostet den Bezirk bis zu 400.000 Euro – allesamt aus der Tasche des Bezirks.
Während die Roadrunnern auf der Filmteichstraße bald auf die Bremse treten müssen, entwickelt sich bereits die nächste umstrittene Autoszene. Immer wieder beschweren sich laut Bezirksvorstehung Anrainerinnen und Anrainer des "Boxenstopps Favoriten" über regelmäßige Tuning-Treffen.
Die Treffen seien den Behörden bekannt, weil es sich um ein Privatgrundstück handle, sei es Aufgabe der Polizei, mögliche Maßnahmen zu treffen, "die sind aber wegen der Unterbesetzung stark ausgelastet", so Bezirksvorsteher Marcus Franz (SPÖ).
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