Fußball in Favoriten
FavAC verschiebt Heimspiel - Rasen kaputt

Die Heimat des FavAC: Das nächste Heimspiel muss verschoben werden.
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Der FavAC hat Probleme mit seinem Spielfeld. Die Verantwortlichen wünschen sich einen Kunstrasen.

FAVORITEN. 110 Jahre wird er heuer alt, der Favoritner Atletic Club, kurz FavAC. Der Fußballplatz an der Kennergasse im Herzen des zehnten Wiener Gemeindebezirks darf sich somit zu den Traditionsspielstätten des Wiener Fußballs rechnen.

Doch man hat hier schon bessere Tage gesehen. Wo früher ein jugendlicher Peter Stöger über den Platz flitzte wehen heute die Sandwolken. Der Rasen ist deutlich mitgenommen, das erste Heimspiel in der Rückrunde der Wiener Stadtliga wurde auf den 22. März verschoben.

Beanspruchung für den Rasen

„Der Rasen ist schon seit letztem November in einem schlechten Zustand“, nennt Vereinsobmann Mikica Miladinovic den Grund. „Er ist versandet und schaut fürchterlich aus.“ Dabei habe man schon Sanierungsmaßnahmen gesetzt.

„Fakt ist aber auch, dass wir hier alle zwei Wochen Heimspiele mit bis zu sieben Mannschaften haben. Trainiert wird auch, alle unsere Großfeldmannschaften ab der U13 müssen den Rasen nutzen. Das nimmt ihn natürlich mit, er braucht Pflege.“

Nachhaltige Hilfe gefordert

Jetzt hofft der Verein auf „nachhaltige Hilfe“ vom Bezirk Favoriten und der Stadt Wien. „Wir haben großen Zulauf von Kindern und Jugendlichen, holen die Kids von der Straße. Das ist ein sozialer Aspekt der berücksichtigt gehört“ sagt Miladinovic.

Konkret wünscht er sich einen Kunstrasenplatz für sein Stadion. „Wir können das alleine nicht finanzieren. Das kann von 800.000 Euro bis zu einer Million Euro kosten. Deshalb brauchen wir Unterstützung.“

Verständnis, aber: "Bitte warten"

Bei der Bezirksvorstehung kennt man die Notlage des Vereins. Man zeigt auch deutliche Sympathien, wartet aber auf Signale der Stadt Wien: „Wir sind laufend in Gesprächen mit dem FavAC. Bevor wir konkrete Schritte setzen wollen wir aber die Veröffentlichung des Sportstättenkonzepts der Stadt Wien abwarten.“

Das sei wichtig, weil durch dieses Konzept verhindert werden solle, dass jeder „alleine vor sich hinwurschtelt“, so ein Sprecher der Bezirksvorstehung.

Neues Sportstättenkonzept

Das Sportstättenkonzept sollte ursprünglich bereits 2019 vorgestellt werden, dann dauerte es aber doch etwas länger. Laut Informationen aus dem Büro von Sportstadtrat Peter Hacker befindet man sich nun aber in der „Finalisierungsphase“, werde sich aber auf jeden Fall die „nötige Zeit“ nehmen, die es „für die Erstellung eines klugen Konzepts“ brauche.

Autor:

Christian Bunke aus Wieden

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