15.10.2014, 17:24 Uhr

Oktober Tipps von Starkl für Interessierte

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Gartentipp vom starken Gärtner STARKL!
Was im Oktober zu tun ist! Oktober 2014



BLUMENZWIEBEL und -knollen



Das Gartenjahr 2014 hat heuer sehr früh begonnen. Wir hatten ein traumhaftes Frühjahr, im Sommer hat es oft „hineingeregnet“ und der Herbst hat etwas verfrüht begonnen. Die ersten kalten Nachttemperaturen hatten wir schon Mitte September und dadurch sieht man auch schon viele Bäume im bunten Herbstkleid stehen – doch ein paar Tage „Altweibersommer“ hatten wir schon und auch für nächste Woche werden uns, soweit sich der Nebel und Hochnebel von der Sonne aufsaugen lässt, weitere schöne Tage versprochen. Da in unseren Blumenzwiebelbeeten schon alles verblüht ist, höchstens noch ein paar Dahlien das bunte Herbstbild vervollständigen, ist jetzt die beste Zeit die Blumenzwiebeln fürs Frühjahr einzulegen. Auch in unseren Gartencentern ist die Auswahl einfach riesig! Tulpen und Narzissen in vielen Sorten, Hyazinthen einfach und multiflora, Schneeglöckchen, Lilien, Krokus und noch viele, viele mehr. Wunderschön ist es, wenn Sie Ihre Frühlingszwiebeln mit anderen Pflanzen kombinieren, Sie haben dadurch auch den großen Vorteil, dass die abgeblühten Zwiebelpflanzen mit Ihren braunwerdenden Blättern im Spätfrühling im durchgetriebenem Laub der Stauden oder Kleinsträucher verschwinden.


Tolle Kombinationen sind:
•niedere späte Tulpen mit Katzenminze
•frühe hohe Narzissen mit Schneerosen
•oder Traubenhyazinthen mit Kriechspindel



Sehr gut wirken die Zwiebelpflanzen auch im Vorder- oder Hintergrund:
•Alle hohen Zierlaucharten hinter Rosen, Lavendel oder Sonnenhut
•hohe späte Narzissen hinter Katzenminze, Salbei, Sommerspiraea und Kräutern
•Traubenhyazinthen, Blausternchen, der gelbe Zierlauch (Allium Moly), botanische Tulpen, der Winterling und noch viele mehr in Gruppen vor und unter Sträuchern



Malen sie ein fröhliches Frühlingsbild in Weiß, Gelb und Pastellfarben mit den Frühlingsblumenzwiebeln und lassen Sie sich in unseren Gartencentern von unseren Gärtnern beraten.

Wenn Sie Wühlmäuse haben und immer wieder Ihre Blumenzwiebeln als Futter dienen, steigen sie auf jeden Fall ein Jahr auf Narzissen und Zierlauch um, denn diese sind im Speiseplan der Wühlmäuse nicht enthalten – vielleicht ziehen sie dann auch weiter in Nachbars Garten.

Wir stellen vor:

Krokus

Krokus sind Schwertliliengewächse und in Südeuropa, Klein- und Vorderasien zu Hause. Es gibt 80 Arten und eine Vielzahl an Sorten. Die meisten Gartenformen sind aus den Arten Crocus chrysanthus und Crocus vernus entstanden.

Das Blatt ist grasähnlich und schmal, oftmals mit einem weißen Längsstrich.

Die Blüte gibt es in sehr vielen Farben, auch zweifärbig, und sie sind becher- oder kelchförmig. Es gibt frühjahrsblühende aber auch herbstblühende Sorten.

Der Standort sollte sonnig sein, die Erde gut durchlässig und humos, im Sommer eher trocken und im Frühjahr feucht.

Die Vermehrung erfolgt durch Brutknollen oder durch Samen.

Die Pflege beschränkt sich auf düngen zu Wachstumsbeginn und alle 3-5 Jahre ausgraben und an einen neuen Standort verpflanzen.

Herbstblühende Arten werden im August, Frühlingsblüher ab September gepflanzt.

Eine Berühmtheit ist der Safran-Krokus (ein Herbstblüher), der auch in unseren Breiten wächst, wenn er den richtigen sandig-durchlässigen Boden hat. Safran ist eines der teuersten Gewürze, da jedes Safranfädchen mit der Hand geerntet wird.










SAISONPFLANZEN



Herbstzauber ist angesagt!


Mit den Herbstsaisonpflanzen können Sie sich die herrlichsten Farbkombinationen vors Haus, in Ihr Blumenbeet oder auf den Balkon und die Terrasse holen. Abgesehen von den hübschen Stiefmütterchen-Gesichtern in groß und in klein, ist die Besenheide ein wahrer Herbst-Hit. Der Name Besenheide (Calluna) ist allerhöchstens für Ihre Form maßgeblich, da sie wie ein buschiger, dichter kleiner Besen wächst. Aber dass jedes Zweiglein mit violetten, weinroten, weißen, hell- oder dunkelrosa Blüten und Blütenknospen besetzt ist, hat mit Besen gar nicht mehr zu tun. Sie heißen Gardengirls, Marleen oder Marlies, und haben noch viele andere hübsche Mädchennamen.

Kombinieren Sie Callunen mit der Rebhuhnbeere, einer Chrysantheme, einer Veronika oder einem Zierkohl, haben Sie sofort schöne herbstliche Farben in Bunt oder auch Ton in Ton für Ihre Schale, Topf oder Beet.

Natürlich finden Sie eine riesengroße Auswahl an fertig-bepflanzten Gefäßen in allen unseren Gartencentern und unsere Gärtner und Floristen zaubern für Sie herbstliche Kunstwerke nach Wunsch.

Wir stellen vor:

Der Zierkohl (Brassica oleracea var. acephala)

Er zählt zu den Kohlgewächsen und besticht durch krause oder glatte, weiße oder lila-violett farbige Blätter. Die Blätter sitzen an kurzen Stielen und wenn er lange genug Zeit hat zu wachsen, kann er 80cm hoch werden. Er ist eng mit dem Grünkohl, der in der Schweiz auch Federkohl genannt wird, verwandt. Die meisten Sorten wurden in Japan gezüchtet.



Die Pflanze wird vor allem als Herbst- und Winterschmuck in Beeten, Balkonkästen und Schalen genutzt. Er besticht durch seine Form und Farbe und peppt jede herbstliche Auspflanzung auf.

Der Zierkohl verträgt Temperaturen bis −8 °C. und bleibt auch bei noch kälteren Temperaturen schön, doch sobald es dann warm wird, fällt er zusammen und stirbt ab.
Aufgrund seiner Farbe eignet sich Zierkohl auch besonders gut für das Garnieren von Servierplatten.

Zierkohl hat einen hohen Gehalt an Vitamin A und C, enthält zudem Kalium, Phosphor, Kalzium und Eisen und ist auch als Gemüse – zubereitet wie Wirsing – verwertbar.








KÜBELPFLANZEN



Im Oktober können Sie Ihre Kübelpflanzen noch längere Zeit im Freien belassen. Sie benötigen viel weniger Wasser, manche Sorten haben Früchte ausgebildet (z.B.: Kassie - Cassia und chilenischer Jasmin – Mandevilla laxa tragen viele Hülsenfrüchte) und die meisten blühen jetzt noch üppig und wunderschön. Scheinbar wollen sie die ihnen im Freien verbleibende Zeit noch kräftig ausnutzen. Das Winterquartier kann jedoch schon langsam vorbereitet werden, denn kaum setzen die ersten Nachtfröste ein, müssen die „Empfindlichen“ hinein. Dazu zählen dann vor allem das Fuchsien- und Margeriten-bäumchen, Orange, Manderine, Kumquat, Engelstrompete und Enzianbaum. Beim Einwintern schneiden Sie den Pflanzen die Äste und Zweige weg, die sein müssen um genug Platz im Winterqurtier zu haben, den richtigen Rückschnitt sollen Sie erst im Frühling machen. Wichtig ist, dass Sie jetzt noch bevor es zu kalt wird das Winterquartier gut lüften können, denn dann gibt es weniger bis keine Krankheiten oder Schädlinge.



Genießen Sie jetzt die Zeit mit Ihren Kübelpflanzen und füllen Sie die leeren Plätze der Sommerblumen mit dem einen oder anderen Chrysanthemenstock oder gelbbunter Veronika, die beide gut bis zum ersten Frost halten und nochmals Farbtupfer setzen.








ROSEN



Erst Ende Oktober / Anfang November ist die Zeit um Ihre Rosen einzuwintern, denn jetzt tragen manche Sorten noch sehr schöne Blüten.



Vor dem Einwintern schneiden Sie die Rosen nur leicht zurück. Jetzt sollten Sie nur kranke Triebe und Verblühtes abschneiden. Die Veredelung ist der empfindliche Teil der Rosen und der sicherste Schutz gegen starken Frost ist ein 20 cm hohes Anhäufeln des Wurzelhalses (der Veredelung). Nur in Extremlagen sollten sie Ihre Rosen mit einem Vlies vor Frost schützen.



Rambler-, Schling-, Strauch- und Edelrosen, Beet- und Bodendeckerrosen - jede Art, jede Form hat ihren persönlichen Charme. Duftend oder in der Blüte überschäumend erfreuen uns die meisten Rosen das ganze Jahr.



Wenn sie in Ihrem Garten einen romantischen Sitzplatz planen oder einfach nur Rosen lieben und noch einen Platz gefunden haben, den Sie bepflanzen können, jetzt finden Sie in unseren Gartencentern die größte Auswahl.



Ab Mitte Oktober werden die Rosen vom Feld herausgenommen und für Sie in Töpfe verpackt. Beim Einpflanzen beachten Sie bitte, dass die Veredelungsstelle immer 2-3 Finger breit unter der Erde sein soll.



Geben Sie auch acht, das Sie Rosen nicht dorthin setzten, wo in den letzten 3 Jahren Rosen gestanden sind, da Rose auf Rose nicht wächst!



Unsere Gärtner und Gartenplaner stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung und helfen und beraten Sie gerne.


Fortsetzung folgt.

www.starkl.at

Wer die Gartentipps von Starkl selber möchte soll sich bei Starkl Monatlichen Newsletter anmelden. Vielleicht bekomme ich hier Schwierigkeiten wenn ich das alles vollpflastere a bisserl anders gesagt. Wer sie weiter will kann ich gerne machen. LG die Blumen Renate ggggg
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Elisabeth Staudinger aus Vöcklabruck | 15.10.2014 | 19:56   Melden
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Renate Blatterer aus Favoriten | 15.10.2014 | 20:40   Melden
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