'Das Heer leistete sehr gute Arbeit'

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Rund fünf Jahre ist es her, dass das Sturmtief Paula in Kärnten und der Steiermark schwere Schäden hinterließ. Die Gurktaler Gemeinde Albeck war eine jener Kommunen, die es besonders schwer traf.

Hilfreiche Arbeit
Wie Streichhölzer knickte der Wind unzählige Bäume, Straßen waren unpassierbar, die Stromzufuhr unterbrochen. Für die Aufräumarbeiten wurde aus diesem Grund das Bundesheer zu Hilfe gerufen.
"Das Heer hat sehr gute und vor allem sehr hilfreiche Arbeit geleistet. Ohne die Soldaten hätte es wesentlich länger gedauert", erinnert sich der heutige Albecker Bürgermeister und damalige Gemeinderat Siegfried Unterweger zurück.

Einsatz in drei Gebieten
"Auf drei separaten Gebieten stand das Bundesheer im Einsatz. Die Soldaten haben sehr viel dazu beigetragen, dass die Kelag schneller die Stromversorgung wiederherstellen konnte", weiß Unterweger, der 2008 als Feuerwehrkommandant alles hautnah erlebte. Die Pioniere des Bundesheeres halfen bei den Aufräumungsarbeiten, entfernten die umgestürzten Bäume, machten die Straßen wieder befahrbar und waren beim Aufbau der Infrastruktur behilflich. "Mit unseren Ressourcen waren wir am Limit", erzählt der Albecker Gemeindechef, der sich auch für die Beibehaltung des Bundesheeres ausspricht. "Man sollte die Wehrpflicht aufrecht erhalten. Die Kosten stehen dabei nicht im Vordergrund. Ich denke, dass solche Katastropheneinsätze mit einem Berufsheer nicht bewältigbar wären", meint Unterweger.
Neben Albeck war 2008 im Gurktal die Gemeinde Glödnitz von "Paula" betroffen. Auch hier stand das Heer im Einsatz. "Das war eine wichtige Hilfe für uns. Insgesamt sind meiner Meinung nach Bundesheer-Rekruten genau so wichtig wie Zivildiener", erklärt Johann Fugger, Bürgermeister von Glödnitz, der auch die Einführung des Freiwilligen Sozialen Jahres begrüßen würde.

Autor:

Alexander Wabnig aus Feldkirchen

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