Skigebiet Simonhöhe
Fünf Saisonen fehlen Erik Schinegger auf 50er
- Erik Schinegger ist mit Leib und Seele Skilehrer. Er möchte seine Begeisterung für das Skifahren an Groß und Klein weitergeben.
- Foto: Friessnegg
- hochgeladen von Isabella Frießnegg
Erik Schinegger startet mit Skischule in 45. Saison. Die Simonhöhe kann mit persönlichem Zugang punkten.
SIMONHÖHE (fri). Den 50er will Skilegende und Skischulbetreiber Erik Schinegger vollmachen. Und dabei spricht er nicht von seinem Alter, sondern dem seiner Skischule.
Stark für Simonhöhe
Er kämpft mit vielen anderen dafür, dass das mit seinen Worten kleine, aber feine Skigebiet erhalten bleibt, ja vielleicht sogar die eine oder andere Aufwertung erhält. "Heuer herrscht eine Aufbruchsstimmung", sagt Schinegger. "In die Sicherheit wurde bereits investiert. Das Gebiet wird strukturiert und der Muldenlift wird wieder aktiviert. Mit einer Erlebnisabfahrt, einer Wellenbahn und einer Bobbahn wird das Angebot erweitert. Außerdem wird damit ein Kreis geschlossen und die Wintersportler können ganz einfach von einer Piste zur nächsten hüpfen."
Gänzlich beschneit soll auch die Nordabfahrt werden. "Die Strecke ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern stellt auch eine Verbindung zur Gastronomie dar."
Persönliche Elemente
Für den leidenschaftlichen Skischul-Betreiber kann das Skigebiet zudem mit dem persönlichen Aspekt punkten. "Wir können unsere Besucher persönlich abholen. Bei der Ankunft werden sie herzlich willkommen geheißen, beim Gehen freuen sie sich dann auf den nächsten Besuch", so Schinegger. "Für mich in der Skischule heißt dass, dass meine Skilehrer ihre Schüler begrüßen, kurz mit ihnen sprechen und sie so kennenlernen. Dafür braucht man kein Geld in die Hand zu nehmen. Freundlichkeit kostet nichts."
Ab auf die Piste
Schon bald werden wieder viele Kinder aus Kindergärten und Volksschulen die Hänge auf der Simonhöhe bevölkern. Schinegger sieht sich als Wegbereiter: "Bei uns erlernen die Kinder das Skifahren, finden Freude daran. Sie sind in der Folge dann auch Gäste in den größeren Skigebieten." Er ist überzeugt, dass man mit der Simonhöhe eine wertvolle Ressource im Herzen von Kärnten hat. "Wir haben hier ein leistbares, schnell erreichbares Skigebiet. Ich trage mit meiner Skischule zur Belebung bei. Jetzt müssen auch andere mit an diesem Strang ziehen." Luft sieht er noch an den Nachmittagen und Wochenenden. "Hier sollte man sich etwas überlegen."
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