Eishalle
In der Ossiacher See Halle wird es wieder kalt

Die Ossiacher See Halle wurde in den letzten Monaten für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Ab 15. September gibt es wieder Eis. | Foto: Friessnegg
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Ab 15. September herrscht in der Ossiacher See Halle wieder "Eiszeit". Im Sommer gab es Kulturbetrieb.

STEINDORF (fri). Normalerweise tummeln sich auch im Sommer Eishockeyspieler und Eiskunstläufer in der Ossiacher See Halle. Heuer war dort eine Bühne und die Besucher bejubelten keine Tore oder staunten über Axel, Rittberger & Co., sondern lauschten den Klängen von Konzerten. Der Carinthische Sommer hatte die Ossiacher See Halle als Veranstaltungsort entdeckt. "Es war für uns ein Glück, dass wir mit dem Carinthischen Sommer einen hochwertigen Partner für die Ossiacher See Halle gewonnen haben", sagt der Geschäftsführer der Ossiacher See Halle Michael Herzog-Löschnig. 

Vorfreude auf Saison

Die Coronaverordnungen Mitte März sorgten für das vorzeitige Saison-Aus in der Halle. "Wir konnten die Saison nicht beenden und mussten die Eismaschinen ausschalten", schildert Löschnig. Lange Zeit war auch nicht klar, ob und wie es weitergehen würde. "Obwohl wir für den Sommer eine sehr gute Auslastung gehabt hätten, haben wir uns aus Sicherheitsgründen entschieden heuer auf eine sommerliche Eiszeit zu verzichten." Mitte Mai wurden die Hobby-Mannschaften, die viele Abendtermine besetzen, informiert, dass es heuer in der Halle kein Eis geben würde. Weil es bereits Gespräche mit Vertretern des Carinthischen Sommers gegeben hat, habe man diese intensiviert und damit für eine alternative Nutzung der Halle gesorgt.
Dennoch freut sich der Geschäftsführer der Ossiacher See Halle, dass es nun wieder losgeht und er schielt schon in Richtung Eiszeit. "Ab 15. September herrscht in der Halle wieder Eiszeit." Abstriche müsse man aufgrund der Maßnahmen auch bei nötigen Sanierungs- und Instandsetzungs-Maßnahmen machen. "Arbeiten bei der Lüftungsanlage und der Wärmeumwälzung haben wir erledigt. Für weitere Schritte warten wir auf Förderzusagen vom Land."

Kooperation über die Gemeindegrenzen

Zufrieden mit der alternativen Sommernutzung der Halle ist auch der Bürgermeister der Gemeinde Steindorf Georg Kavalar. "Die Kooperation mit dem Carinthischen Sommer war eine tolle Sache und gibt zugleich Impulse für neue Ideen", so Kavalar. "Die Halle eignet sich für Konzerte, Kinovorstellungen, andere Veranstaltungen." In die kommende Wintersaison blickt der Bürgermeister – die Gemeinde Steindorf ist mit 78 Prozent Mehrheitseigentümer der Ossiacher See Halle – mit Zuversicht. "Die Eishalle wird von Vereinen – Eishockey, Eiskunstlauf, Stocksport, ... – gut genutzt. Ich habe auch mit den Bürgermeistern der Gemeinden im Bezirk Feldkirchen Kontakt aufgenommen, um Förderungen für eine interkommunale Zusammenarbeit beantragen zu können. Von den Gemeinden Gnesau, Reichenau, St. Urban, Ossiach und Glanegg sowie von der Stadtgemeinde Feldkirchen und vom Tourismusverband Gerlitzen Alpe-Ossiacher See habe ich bereits Zusagen erhalten. Für die Hälfte des Betrags von 3.000 Euro werden Nutzungs-Gutscheine für die Eishalle ausgestellt."

Die Ossiacher See Halle wurde in den letzten Monaten für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Ab 15. September gibt es wieder Eis. | Foto: Friessnegg
Michael Herzog-Löschnig
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Foto: Karo Pernegger
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