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Nach dem Dienst ist bei Raffael Kalt vor dem Dienst

Raffael Kalt ist Landeseinsatzleiter der Rettungshundebrigade. Seit 2005 ist er in der Hilfs-Organisation aktiv
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  • Raffael Kalt ist Landeseinsatzleiter der Rettungshundebrigade. Seit 2005 ist er in der Hilfs-Organisation aktiv
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Im Dienst ist Raffael Kalt auch in der Freizeit. Der Polizeibeamte ist bei der Rettungshundebrigade & der Feuerwehr.

TAUCHENDORF (fri). Wenn Raffael Kalt seinen Dienst als Polizeibeamter beendet hat, beginnt für den 27-jährigen Tauchendorfer oft schon der nächste Einsatz.
"Ich bin seit 2014 im Polizeidienst und derzeit in Salzburg tätig. Wann immer es die Zeit zulässt, fahre ich in meine Heimat", sagt Kalt. Dort warten auf ihn seine Kollegen bei diversen Einsatzorganisationen.

Fast immer im Dienst

Kalt wechselt lediglich die Uniformen und ist schon wieder einsatzbereit. Er ist nämlich Landeseinsatzleiter der Rettungshundebrigade (seit 2005 in der Organisation), Landesgruppe Kärnten, und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehren in Feldkirchen und Zweikirchen (seit 2008). Wie sich das zeitlich alles ausgeht? Der 27-Jährige schmunzelt: "Wenn man will, geht alles. Und weil ich das, was ich mache, auch gern mache, sehe ich es nicht als Belastung, sondern als Bereicherung meines Lebens."

Sinnvolle Beschäftigung

Wie so viele Jugendliche stand auch er irgendwann vor der Frage: Was tun mit der Freizeit? Seine Entscheidung war schnell gefällt. "Ich wollte und will auch heute noch meine freie Zeit sinnvoll nutzen. Und was liegt da näher als sich in Hilfsorganisationen oder gemeinnützigen Vereinen zu engagieren?" 
Wenn er dann als Einsatzleiter der Rettungshundebrigade eine Suchaktion organisiert und koordiniert oder mit seinen Feuerwehrkollegen bei einem Einsatz dabei ist, dann auch weil er tief in seiner Heimat verwurzelt ist und seinen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Strukturen leisten will. "Mir ist das Vereinsleben wichtig. Dörfliche Gemeinschaften leben von Vereinen und sozialen Verbänden. Eben diese Werte will ich weitertragen und auch aktiv leben", betont er. Als Lohn für den freiwilligen Dienst reicht ein einfaches "Danke" vollkommen. "Wenn wir im Team – egal ob als Polizeibeamte, Rettungshundebrigade oder Feuerwehrmänner – einen Einsatz erfolgreich abschließen konnten und uns die Betroffenen mit Tränen in den Augen ein Danke entgegenhauchen, dann weiß man, dass man richtig gehandelt hat."

Überschneidungen sind gewollt

Durch die Vernetzung der einzelnen Organisationen miteinander hat sich in den letzten Jahren die Abwicklung von Einsätzen verändert. "Der Erfolg als Team zählt. Man bildet Synergien und kann damit effizient und schnell helfen."

Konkret & klar

Kalt erinnert sich aber auch noch gut an seinen ersten Einsatz. Da war er im Gegensatz zu heute, wo er strukturiert mit ganz klaren Arbeitsweisen an die Aufgabe herangeht, nervös und aufgeregt. "Der erste Einsatz ist ein bisschen wie das erste Mal Sex. Meistens ist es viel zu schnell vorbei und am Ende klopft dir einer auf die Schulter und sagt: Gut gemacht. Aber mit der Zeit kommt die Erfahrung. Die kann man sie nicht kaufen, sondern nur selbst machen", ist Kalt überzeugt. Beruflich strebt der Tauchendorfer eines an: "Ich will in Kärnten Fuß fassen und hier in meiner Heimat arbeiten, helfen, leben und vielleicht meine Freude daran an andere weitergeben."

Autor:

Isabella Frießnegg aus Feldkirchen

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