Waldhygiene gegen den Borkenkäfer

Der Leiter der Forstlichen Ausbildungsstätte Johann Zöscher im Gespräch mit Redaktionsleiterin Isabella Friessnegg | Foto: WOCHE
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OSSIACH (fri). "Wenn die Witterung so bleibt, begünstigt das die Entwicklung des Borkenkäfers", weiß der Leiter der Forstlichen Ausbildungsstätte Ossiach, Johann Zöscher. "Rund 5 - 6 Wochen braucht der Käfer für seine Entwicklung. Dann ist eine neue Generation zum Ausflug bereit", so Zöscher. An die 10.000 Nachkommen können aus einem Borkenkäfer-Pärchen entstehen, weiß der Forstexperte.

Buchdrucker & Kupferstecher

Die beiden häufigsten Arten seien der Buchdrucker und der Kupferstecher, die ihre eigenen Vorlieben hätten und ganz andere Habitate bevorzugen würden: "Während der Buchdrucker stärker ins Holz geht, bevorzugt der Kupferstecher junge Bäume, die durch Wind oder Schnee geschädigt sind. Ältere Bäume werden in den oberen Stammteilen und den Zweigen mit dünnerer Rinde besiedelt." Darum sei die Waldhygiene ein essentielles Element, um die Ausbreitung der Borkenkäfer, die es auf die Nadelbäume - vorwiegend Fichte, aber auch Lärche, Kiefer oder Tanne - abgesehen hätten, zu verhindern.

Laufende Kontrolle

"Waldbesitzer sind verpflichtet ihre Bestände regelmäßig zu kontrollieren und befallene Bäume zu entfernen", weist der Leiter der Forstlichen Ausbildungsstätte auf die gesetzliche Situation hin. Die Mitarbeiter der Forstbehörde würde immer wieder Kontrollen machen. Sollte ein Grundeigentümer einer Aufforderung nicht nachkommen, könne es durchaus einen offiziellen Bescheid zum Handeln geben. "Die Käfer legen nämlich weite Strecken zurück, nutzen auch die Thermik und stellen damit eine Gefahr für andere Waldbestände dar."

Bewusstseinsänderung

Grundsätzlich seien die heimische Wälder, das bestätigt auch die österreichische Waldinventur, in gutem Zustand. "Die Besitzer sehen den Wald immer mehr als Kapitalanlage. Viele Waldbauern nehmen die Arbeit selbst in die Hand und damit ist die Wertschöpfung sehr hoch."

Mischwaldanteil steigt

Da der "Brotbaum" der Region, also die Fichte, in bestimmten Höhenlagen immer mehr in Bedrängnis - Temperatur- und Niederschlagsveränderungen, Borkenkäferbefall, ... - gerät, würde der Anteil an Mischwäldern steigen. "Zum Teil wird Naturverjüngung zugelassen. Also natürlicher Anflug kann sich entwickeln. Zum Teil wird ganz bewusst Laubgehölz nachgesetzt. Das sorgt für Diversität und gesunde Waldentwicklung."

Der Leiter der Forstlichen Ausbildungsstätte Johann Zöscher im Gespräch mit Redaktionsleiterin Isabella Friessnegg | Foto: WOCHE
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