Wichtigster Posten im Inventar

Hermann Waldy will nach dem 2. Platz im Vorjahr heuer wieder gewinnen
  • Hermann Waldy will nach dem 2. Platz im Vorjahr heuer wieder gewinnen
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  • hochgeladen von Erich Hober

ST. URBAN. Gegen Ende August pilgern Motorsportfans traditionell nach St. Urban. Der Grund dafür ist das Bergrennen, das neben starken Boliden auch Heerscharen an Motorsport-Fans anzieht.
Einer der schon zum Inventar dieser Veranstaltung gehört ist Hermann Waldy. Der sechsfache Bergstaatsmeister ist in der österreichischen Meisterschaft wieder vorne dabei. In der Gesamtwertung liegt er hinter dem Steirer Anton Mandl auf Platz zwei.

Auto wird besser

"Ich bin mit der Saison absolut zufrieden. In der österreichischen Meisterschaft habe ich heuer alle Rennen gewonnen. Allerdings ist die Punktewertung fragwürdig, daher liege ich nur auf Platz zwei", sagt Waldy, der in Hinblick auf die Gesamtwertung noch nicht nervös ist. Ein Grund dafür ist sein Bolide. Mit dem Lola kommt Waldy immer besser zurecht. "Die Dämpfereinstellungen wurden verändert. Mittlerweile bin ich im Vergleich zum Vorjahr um sechs Zehntel pro Kilometer schneller", sagt der erfahrene Pilot. Ein "Problem" muss er hinnehmen bzw. noch daran tüfteln. "Das Auto hat einen langen Radstand. Das heißt, es muss richtig über die Pisten geprügelt werden", so Waldy, der diesbezüglich einen Vergleich mit Formel1-Piloten anstellt: "Für dieses Auto brauchst du einen Hamilton-Fahrstil." Kenner der Szene wissen, was er damit meint.

Kleine Veränderungen

Wie in der Formel1 sind auch bei Waldy Reifen ein Thema. "Mit neuen Reifen bin ich im ersten Lauf immer schnell. Im zweiten Lauf, bei extremer Hitze, bin ich meistens langsamer. In Italien zum Beispiel hatten die Reifen bereits beim Wegfahren 45 Grad", berichtet der Bergexperte und: "Wenn man beim Fahrzeug nur kleine Veränderungen vornimmt, so kann das Auto schon komplett anders reagieren."
Auf das Rennen in St. Urban freut er sich bereits. "Ich will klarerweise gewinnen. Aber es sind auch die Anrainer, die dieses Bergrennen so besonders machen. Hier gibt es nämlich keine Probleme mit den hier lebenden Menschen. Das, obwohl es zu Straßensperren kommt", erklärt Waldy.
Übrigens: Die Durchschnittsgeschwindigkeit beim Bergrennen in St. Urban liegt bei 160 km/h.

Autor:

Erich Hober aus Klagenfurt

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