Zwei Clubs denken an die Zukunft

Herbert Michl (links) und Roland Gutsche machen in Zukunft gemeinsame Sache
  • Herbert Michl (links) und Roland Gutsche machen in Zukunft gemeinsame Sache
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  • hochgeladen von Erich Hober

FELDKIRCHEN. Dass den Fußball-Damen des FC Feldkirchen heuer ein anderer Wind ins Gesicht blasen würde, als in der abgelaufenen Meistersaison - war Obmann Roland Gutsche von Beginn an klar. Das zeigt auch die 0:6 Auftaktniederlage in der 2. Frauenliga Ost/Süd (2. Bundesliga) gegen DFC Leoben. "Wir zählen Leoben und Neulengbach zu den Favoriten um den Titel", meinte Obmann-Stv. Peter Michael Kowal im Verfeld des Saisonauftakts.

Alles neu

Ab sofort hat der FC Feldkirchen einen neuen Namen. Die Mannschaft geht als FC Feldkirchen/SV Magdalensberg ins Rennen. Die Spielgemeinschaft konnten Gutsche und Magdalensberg-Obmann Herbert Michl unter Dach und Fach bringen. Mit einer 1b Mannschaft spielt der FC Feldkirchen/SV Magdalensberg in der Kärntner Liga. In der Unterliga bleibt die bisherige Spielgemeinschaft mit Krumpendorf erhalten. "Mit Michl haben wir einen engagierten Partner gewonnen, der die gleichen Ziele verfolgt wie wir. Uns geht es nicht um den schnellen Erfolg, sondern darum, die Mädels nach vorne zu bringen. Dazu gehören auch Nationalteam-Einberufungen", so Kowal.

Beweis antreten


Gutsche, Kowal und Michl wollen den Beweis antreten, dass man auch mit vergleichsweise geringen budgetären Mitteln in der Bundesliga bestehen kann. Der Verein ist auf Sponsoren angewiesen. Allein die Auswärtsfahrten in die Steiermark, Burgendland, Niederösterreich und Wien verschlingen rund 25.000 Euro.
Im Vorfeld der Meisterschaft konnte der Verein nur ein Testspiel ausrichten. Gegen Sturm Graz gab es eine 1:4 Niederlage. Gutsche: "Die Zeit zwischen Relegationsspielen und Meisterschaftsbeginn war sehr kurz. Da war nicht mehr möglich." Zudem wurden dem Club auf organisatorischer Ebene Prügel zwischen die Beine geworfen, die die Arbeit unnötigerweise aufhielt.
Ziel des Clubs ist das Überstehen der ersten ÖFB Cup Runde (17. August, 18 Uhr auswörts gegen den SV Spittal/SV Rothenthurn) sowie den Abstieg aus der 2. Frauenliga zu vermeiden.

Der Kader der Spielgemeinschaft FC Feldkirchen/SV Magdalensberg:


Celine Arthofer, Johanna Auer, Jacqueline Candussi, Janina Cörstges, Tamara Dobert, Jessica Duller, Lea Fian, Nicole Gressl, Daniela Illgoutz, Katrin Illgoutz, Lynnette Kaus, Sarah Klammer, Gudrun Kollmann, Michelle Koren, Sabine Krumpl, Eva Michl, Julia Petrasko, Jasmin Pistotnik, Melanie Pöcher, Lisa Rassinger, Nathalie Scheiber, Stefanie Scheiber, Katharina Schemitsch, Jasmina Skalic, Viktoria Würfler.

Kaum zu glauben...

Wer ein Spiel des FC Feldkirchen/SV Magdalensberg besucht, darf sich nicht wundern, wenn das Spiel nur von einem Schiedsrichter geleitet wird und zwei Personen auf den Outlinien in Zivil "unterwegs" sind. Jeder Club muss beim jeweiligen Team einen "Assistenten" stellen (Heimverein und Auswärtsverein). Diese sind nur anhand einer Schiedsrichterfahne erkenntlich. Damit die Angelegenheit noch kurioser wird, haben diese Schiedsrichterassistenten nur die Berechtigung, anzuzeigen, ob sich der Ball im Out - also außerhalb des Spielfeldes - befindet.
Auf der einen Seite will der ÖFB den Frauenfußball aufwerten, auf der anderen Seite führt er diesen durch solche "Bestimmungen" ad absurdum.

Autor:

Erich Hober aus Klagenfurt

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