Die Himmelbergerin mit dem Helfer-Syndrom

<f>Simone Lackner hat sich im vergangenen Mai </f>selbstständig gemacht. Sie ist auch in Pflegeheimen unterwegs
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Aromatherapie als Hilfe: Seit Mai ist die 41-jährige Simone Lackner aus Himmelberg selbstständig.

HIMMELBERG (fri). Sehr oft träumen Mädchen in jungen Jahren davon einmal Krankenschwester zu werden. Für die 41-jährige Simone Lackner aus Himmelberg war das kein Traum, sondern ein ganz klares Ziel. "Schon in der dritten Klasse Volksschule wusste ich, was ich später einmal werden will", sagt Lackner. Mit diesem Ziel vor Augen absolvierte sie die Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin und war lange Zeit in Krankenhäusern tätig.

Wissen erweitert

"Nur hat mir in dieser Zeit immer etwas gefehlt", denkt die Himmelbergerin zurück. "Die Nähe zu jedem Patienten war mir immer wichtig. Da fehlt im beruflichen Alltag leider sehr oft die Zeit. Und als es dann in der Familie einen Krankheitsfall gab, war das für mich der Auslöser mich auch mit alternativen Methoden zu beschäftigen und mein Basiswissen, das ich als Krankenschwester hatte, zu erweitern."

Unterstützen und ergänzen

So begann sie mit der Ausbildung zur Aroma-Expertin und merkte bald, dass Klienten sehr gut auf bestimmte Behandlungen ansprachen. "Natürlich kann keine dieser Behandlungen einen Arzt oder die Schulmedizin ersetzen. Sehr wohl aber unterstützen und ergänzen", betont Lackner. Seit Mai vergangenen Jahres ist sie nun selbstständig und vertreibt Produkte, von denen sie selbst absolut überzeugt ist. "Viele Pflanzen, wie die Aloe Vera oder die Zistrose, sind wissenschaftlich sehr gut erforscht und ihre Inhaltsstoffe können helfen Heilung zu beschleunigen oder Krankheitsbilder positiv beeinflussen. Allerdings gibt es keine Wundermittel. Auch das sollte klar sein", gibt Lackner zu bedenken. Sie selbst beschäftigt sich, ehe ein Produkt in das Sortiment aufgenommen wird, intensiv mit der Herkunft und Herstellung.

Biozertifizierte Produkte

"Viele Produkte sind biozertifiziert. Nur dann ist auch sichergestellt, dass sich keine Pestizide darin befinden." So ist das auch mit den CBD-Produkten, dem CBD Honig und den CBD Tropfen, die sie anbietet. Diese werden in der Steiermark unter strengen Vorkehrungen hergestellt. "Vor wenigen Wochen wurden diese Produkte in Österreich freigegeben und können legal verkauft werden. Der THC-Wert liegt weit unter dem gesetzlichen Wert", beschreibt die 41-Jährige. "Ich habe allerdings in meiner selbstständigen Tätigkeit sowie in der Pflege erlebt, dass es bei Erkrankungen wie Demenz, Parkinson, Epilepsie, Depressionen und dergleichen zu Verbesserungen führen kann. Und wenn ich selbst miterleben darf, wie es einem Menschen besser geht, sind das Glücksmomente, die unbeschreiblich schön sind. Meine Aufgabe und mein Anliegen ist es, den Menschen das Leben so angenehm wie möglich zu machen."

Zur Sache

CBD ist ein Wirkstoff der Cannabis-Pflanze, der im Unterschied zum THC in Österreich legal ist. Daher züchtet man mittlerweile die Pflanzen so, dass der CBD-Wert hoch ist, während der THC-Wert gesetzlich unter 0,3 % bleiben muss.

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