Insolvenzen: Schulden mehr als verdoppelt

102 Unternehmensinsolvenzen vermeldet der KSV1870 für das erste Quartal 2013 in Kärnten - das sind um 15 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2012 (120). Jedoch: Die Schulden der insolventen Unternehmen stiegen von 44 Mio. Euro im Vorjahr auf 105 Millionen Euro (plus 139 Prozent). Und auch die von Insolvenzen betroffenen Arbeitsplätze haben sich von 380 auf 1.100 erhöht. "Der Trend der Klein- und Kleinstinsolvenzfälle setzt sich nicht fort. Die Fälle sind größer, es sind deutlich mehr Mittelbetriebe betroffen", erklärt Barbara Wiesler-Hofer vom KSV1870.
Mit Schulden von 34 Mio. Euro und 254 betroffenen Dienstnehmern ist die Insolvenz der GriffnerHaus AG die größte.
Die Privatkonkurse haben im ersten Quartal um 29 Fälle (18 Prozent) abgenommen (von 163 auf 134). Die Schulden liegen bei 12 Mio. Euro, das ist eine Abnahme von 33 Prozent. Wiesler-Hofer: "Es sind die Fälle immer häufiger, wo Menschen sich einfach in ihrer Leistungsfähigkeit überschätzen, also an den absoluten Rand ihrer Verschuldungsfähigkeit Kredite aufnehmen, ohne dabei zu bedenken, dass das Einkommen fluktuieren kann, nicht jedes Jahr automatische Gehaltserhöhungen vorkommen und zusätzliche Belastungen nicht ausgeschlossen werden können."

Autor:

Vanessa Pichler aus Klagenfurt

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