25.10.2017, 06:41 Uhr

Erobern die Surfer bald die Tiebel?

GR Heinz Breschan: "Mit der Installierung einer "stehenden Welle" könnte man die Tiebel "surffit" machen" (Foto: Friessnegg)

Mit einem Antrag will GR Heinz Breschan von FePlus Feldkirchen zum Surfer-Paradies machen.

FELDKIRCHEN (fri). Einen eigenständigen und recht ungewöhnlichen Antrag will der Feldkirchner Gemeinderat Heinz Breschan (FePlus) bei der kommenden Gemeinderatssitzung einbringen.
"Wir wollen eine sogenannte "stehende Welle" in der Tiebel installieren", so Breschan.


Mannigfacher Nutzen

"Es gilt zu prüfen, wo es im Stadtgebiet von Feldkirchen im Flussbett der Tiebel möglich wäre dieses Projekt umzusetzen."
Für Breschan hätte diese Installation, die wie er meint ohne allzu hohen Kostenaufwand umzusetzen wäre, mehre positive Aspekte. "Ein derartiges Projekt mitten in einer Stadt wäre einzigartig in Kärnten und eine attraktive Erweiterung den Angebots für Freunde des Outdoor-Sports", ist der Gemeinderat überzeugt. "Zugleich wäre es ein Signal nach außen, dass sportlich ambitionierte Menschen – egal welchen Alters – in der Tiebelstadt immer willkommen sind. Vergleichbare Wellen – wie die Almkanal Welle in Salzburg oder die Eisbachwelle in München – zeigen auch, dass sie eine positive Auswirkung auf den Tourismus haben."


Ganzjährig nutzbar

Die Tiebel gelte zudem als Wahrzeichen der Stadt Feldkirchen und könnte somit verstärkt in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt werden. "Die Tiebel fließt mitten durch die Stadt und friert niemals zu. Das bietet auch im Winter ideale Voraussetzungen für die Ausübung des Sports." Zudem könnte sich Breschan vorstellen, dass hier sich auch eine Szene entwickeln könnte, aus der weitere Projekte hervorgehen könnten.

Daten erheben

"In der Gemeinderatssitzung am 30. Oktober werden wir diesen selbstständigen Antrag einbringen", sagt der FePlus-Gründer. "Im Zuge des Linearausbaus der Tiebel wurden alle relevanten Daten von Ziviltechnikern erhoben. Unter Einbeziehung dieser Daten können Vorschläge erarbeitet werden, wo die "stehende Welle" einfach und möglichst effizient errichtet werden kann." Er selbst habe sich solche Installationen angeschaut: "Die Einbauten sind oft sehr einfach und durch ein verstellbares Brett, das jederzeit entfernt werden kann, möglich."
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