16.09.2014, 11:44 Uhr

Mensch steht im Mittelpunkt

Die 29. Kulturtage finden heuer in der Zeit von 19. September bis 25. Oktober 2014 statt.

WOCHE (pdk): Wie kam es zu den Steindorfer Kulturtagen?
Ambros Kletz: OSR Dieter Hard-Stremayr organisierte Mitte der 80er-Jahre wiederholt Veranstaltungen mit Vereinen unserer Gemeinde. Inspiriert von dem Geschehen hat 1986 der damalige Kulturreferent und spätere Landtagspräsident Jörg Freunschlag die Kulturtage ins Leben gerufen.

Wie entwickelten sich die Kulturtage über die Jahre?

Da von Anfang an die örtlichen Kulturvereine und Kulturtäger als Veranstalter eingebunden waren, gibt es natürlich eine gewisse Dynamik.
Viele Veranstaltungen ändern sich inhaltlich jährlich. Die Anzahl der Aufführungen schwankt zwischen 13 und 18.
Viele Veranstaltungen sind bereits zur Tradition geworden. So wiederholen sich jedes Jahr das Kleingruppensingen der Steindorfer Sänger, die Erntedankfeste, der Theaterabend der Bänderhutfrauen Steindorf, das Kürbisfest der Landjugend Tiffen, der Liederabend des MGV Bodensdorf, das Kirchenkonzert der TK Bodensdorf sowie den Familienwandertag. Der Familienwandertag entfällt jedoch heuer leider.

Was sind die Schwerpunkte?
Schwerpunkt ist, dass immer der Mensch im Mittelpunkt steht.
Ich sehe die Veranstaltungen der Kulturtage neben der Vermittlung von Freude auch als Treffpunkt für Kommunikation. Die Kulturtage sollen sozusagen auch als eine Brücke von Mensch zu Mensch dienen.

Gibt es bei den heurigen Kulturtagen irgendwelche besonderen Highlights?

Es ist schwer ein Highlight hervorzuheben. Jede Veranstaltung ist für sich spezifisch. Für mich als Musiker wird v.a. der "Ungarische Abend mit ungarischer Musikliteratur" ein besonderes Erlebnis werden.

Inwiefern wird die Bevölkerung eingebunden?
Viele unserer Gemeindebürger wirken in den veranstaltenden Vereinen auch tatkräftig mit und sind somit aktiv bei den Kulturtagen in Steindorf eingebunden. Alle anderen Interessierten sind herzlichst eingeladen, die Veranstaltungen zu besuchen um das vielfältige Angebot zu konsumieren und sich zu unterhalten.
Wie kam es zu der Idee zum Shakespeare-Abend, der dieses Jahr angeboten wird?
Heuer ist der 450. Geburtstag von Shakespeare. Da hatten unsere Gemeindebücherei-Leiterin Frau Marta Hinteregger und Herr Pucher-Pacher diese Idee.

Was erwarten Sie sich von den Kulturtagen 2014?
Ich erwarte mir vor allem wunderschöne Veranstaltungen und zahlreiche Besucher.
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