22.10.2014, 08:05 Uhr

ÖVP St. Urban mit neuem Spitzenkandidat

Johannes Dullnig (49 Jahre a) tritt als Spitzenkandidat für die ÖVP St. Urban bei den Gemeinderatswahlen 2015 an (Foto: Friessnegg)

Johannes Dullnig steigt als Quereinsteiger in die Lokalpolitik ein.

ST.URBAN (fri). Johannes Dullnig ist in der Gemeinde St. Urban ganz gewiss kein Unbekannter. Neu ist allerdings, dass er eine politische Funktion übernimmt. Er geht als Spitzenkandidat für die ÖVP in das Rennen um das Bürgermeisteramt im kommenden Frühjahr.

Immer ÖVP nahe

Dullnig selbst bezeichnet sich als politisch sehr interessierten Menschen. "Ich habe zwar noch nicht aktiv ein politisches Amt bekleidet, bin aber interessiert an poltischen Vorgängen sowohl regional, überregional als, durch meinen Beruf bedingt, auch international", erklärt er. Seit 30 Jahren ist der gebürtige Moosburger, der seit 16 Jahren in St. Uran lebt, bei der Polizei und derzeit Abteilungsleiter für Einsatz-, Grenz- und Fremdenpolizei bei der Landespolizeidirektion in Klagenfurt. Nach dem Ausscheiden von Peter Schellander, der als Spitzenkandidat der ÖVP St. Urban fungierte, wurde ein Nachfolger gesucht. "Nach einem einstimmigen Beschluss wurde ich als Spitzekandidat nominiert", erklärt Dullnig. Das bestätigt auch Martin Reiniger, geschäftsführender Gemeindeparteiobmann: "Peter Schellander ist im Juni zurückgetreten. Nach eine einstimmigen Beschluss wurde Johannes Dullnig zum neuen Spitzenkandidat gewählt."

Bürgermeister für alle

Für Dullnig gäbe es drei wesentliche Punkte, die ein Bürgermeister erfüllen müsse. "Zum einem muss ein Bürgermeister für alle Bürger da sein. Zweitens muss einem Bürgermeister der Balanceakt gelingen Frieden herzustellen, falls es Konflikte gibt. Und drittens muss ein Bürgermeister die Ressourcen in der Gemeinde bestmöglich nutzen." Er wolle als Gemeindeoberhaupt dafür sorgen, dass die Basis für ein gutes gemeinsames Leben geschaffen werde. "Die Kraft einer Gemeinde geht von den Familien aus. Es ist ein großes Ziel diese kleinste Einheit, die jedoch das wesentliche Element für das Funktionieren des Ganzen ist, zu fördern. Es gibt gerade bei uns sehr viele schöne Beispiele für harmonisches Familienleben."
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