11.09.2014, 17:39 Uhr

Oberkärnten braucht einen Wirtschafts-Defibrillator!

Sabina Schautzer: "Gemeinsam mit der Bevölkerung nach weiteren nachhaltigen Projekten und Lösungen suchen“

Zusätzlich zum Kärntner Energiemasterplan ist ein gemeinsames und nachhaltiges Wirtschaftsbelebungskonzept für Oberkärnten notwendig.

Gleich drei Tagesordnungspunkte der letzten Sitzung des Wirtschaftsausschusses waren der Wirtschafts- und Tourismusregion Mölltaler Gletscher gewidmet. Fünf Auskunftspersonen wurden zu diesem Thema gehört und bekräftigten, dass die Region Mölltal wirtschaftliche Impulse dringend notwendig hat. Die Zahlen sind alarmierend: Während österreichweit im Jahr 2013 die Arbeitslosenquote durchschnittlich 7,6 % lag, war sie im Bezirk Spittal/Drau bei 12,1 %. Eine drastische Bevölkerungsabwanderung von minus 5,3 % in den vergangenen zehn Jahren und Einbußen bei der öffentlichen Infrastruktur sind weitere Symptome der regionalen Entwicklung.

„Wir Grünen nehmen die Anliegen der Bevölkerung vor Ort sehr ernst und setzen bereits im Rahmen der Umsetzung des Kärntner Energiemasterplans wirtschaftsbelebende Impulse für die Region sowie für das Land. Darüber hinaus sind wir gerne bereit weitere Ideen und unser Know-how einzubringen, damit Projekte wirtschaftlich, sozial sowie ökologisch nachhaltig in Einklang gebracht werden. Einige dieser Vorschläge wären die Nutzung vorhandener Ressourcen wie Holz, die Forcierung des sanften Tourismus, das Fördern von Klein- und Mittelbetrieben sowie Projekten im Rahmen der LEADER-Region“, liefert LAbg. Sabina Schautzer einige Vorschläge.
„Natürlich sind dies nur einzelne Mosaiksteine, die in den gesamten Rahmen der notwendigen Bedingungen gemeinsam mit allen Beteiligten zusammengefügt werden sollen. Für den Oberkärntner Raum ist es allerdings zu wenig, unbeeindruckt von jeglichen Argumenten auf einem einzelnen, regionalen Projekt zu beharren. Vielmehr wollen wir – neben der Umsetzung des Kärntner Energiemasterplans - gemeinsam mit der Bevölkerung vor Ort, sowie mit den Wirtschaftstreibenden nach weiteren nachhaltigen Projekten und Lösungen suchen“, gibt Schautzer zu bedenken.
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