26.01.2018, 06:30 Uhr

Gute Figur am Eis in Orange und Schwarz

vorne v.li.: Kapitän Martin Lorber, Tormann Rene Trannacher, Simon Blasge hinten v.li.: Eismeister Anton W. Pertl, Eismeister Hannes Ragossnig, Obmann Alexander Altersberger, Präsident Peter Zürcher und Alt-Kapitän Heimo Wasserer (Foto: Friessnegg)

Für die kommenden Heimspiele wünscht sich der ECN Unterstützung.

WIEDERSCHWING (fri). Der Eishockeyverein Nockberge wurde 1995 gegründet und hatte seine erste Heimarena in Bad Kleinkirchheim.
"Nach einer kurzen Verlegung des Spielbetriebs auf das Gelände unseres leider viel zu früh verstorbenen Sponsors Manfred Pertl (Schmiedwirt), hat der Klub dann seine endgültige Heimarena in der Sportanlage Wiederschwing gefunden", erklärt Präsident Peter Zürcher. "Im Sommer wird dort Fußball, im Winter Eishockey gelebt."

In kleinen Schritten

Begonnen wurde mit einfachen Infrastrukturen: Eine selber konstruierte Holzbande, ein kleines, ebenfalls in Eigenregie gebautes Zeitnehmerhäuschen genügten für den Anfang. "Das Wasser für die Eisherstellung wurde anfänglich mittels Pumpe von einem Bach bezogen", erinnert sich der Präsident. Seither hat der Verein seine Anlage unter Einsatz eigener Arbeitskräfte und mit großem Entgegenkommen und finanzieller Unterstützung der Gemeinde Reichenau kontinuierlich weiter ausgebaut und verbessert.

Wichtige Meilensteine in dieser Entwicklung waren die Anschaffung einer Eismaschine sowie die Neuerrichtung einer Zeitnehmeranlage mit Strafbänken und integrierter Garage für die Eismaschine sowie einer kleinen Tribüne für unsere Fans. "2017 erhielten wir dank schneller Reaktion der Vereinsleitung eine gebrauchte Kunststoffbande aus dem Volksgarten Salzburg", so Zürcher. Ebenfalls 2017 wurde der ganze Platz mit Hilfe der Gemeinde asphaltiert. "Demnächst, noch in der heurigen Spielsaison, wird eine durch Sponsoren finanzierte elektronische Anzeigetafel in Betrieb genommen."

Mehrere Meistertitel

Der Verein bestreitet seine finanziellen Auslagen, wovon die Hallenmieten für die Saisonvorbereitung den größten Teil ausmachen, durch Sponsoren, Eisstockturniere, Ausschank bei Heimspielen und Eintrittsgelder.
Man freut sich, dass die Eisfläche bei entsprechendem Zustand für Publikumslauf freigegeben werden kann und die Anlage zwischen den offiziellen Anlässen lebt.
"Im sportlichen Bereich gab’s natürlich, wie bei jedem Sportverein, Höhen und Tiefen, jedoch mit einer auf lange Sicht klaren Tendenz nach oben."
"Der EC Raiffeisen Nockberge, wie er nun nach unserem Hauptsponsor benannt ist, wurde zwei Mal Meister der 2. Klasse, einmal Meister der 1. Klasse, weitere zwei Mal Meister der Unterliga", erklärt Langzeit-Obmann Alexander Altersberger.
"Selbstverständlich waren mit diesen Bewegungen auch Abstiege verbunden. Der letzte erfolgte leider vergangene Saison, wo der ECN nach zwei Jahren Teilnahme an der für Natureisvereine höchsten Spielklasse des Landes in die Unterliga verwiesen wurde.
In der laufenden Saison in der Unterliga Mitte hat sich der Verein bisher die Chancen auf eine Teilnahme an den Play-offs gewahrt. Die nächsten Spiele werden zeigen, wo die Reise hingeht."

"Kampfmurmalan" 

"Der Verein ist stolz darauf, dass alle Arbeiten durch Vereinsmitglieder mit großer Bereitschaft und völlig unentgeltlich erledigt werden", so Peter Zürcher. 
"Selbiges gilt auch für die Spieler der Kampfmannschaft. Die Vereinsphilosophie sieht keine Spielersaläre vor, und jeder spielt „nur“ für Spaß, Kameradschaft, Ruhm und Ehre – wir gewinnen und verlieren zusammen.
Zum Schluss muss der Verein einfach nur danke sagen."


„Orange Kampfmurmalan“

"Ganz besonders möchten wir uns bei unseren Sponsoren und Gönnern bedanken, von denen wir hier nur den Vertreter unseres Hauptsponsors, Dir. Robert Weissmann von der Raika, sowie unseren Bürgermeister Karl Lessjak nennen, der für die Anliegen des ECN immer ein offenes Ohr hat und um beste Lösungen bemüht ist."

Die Vereinsfarben des ECN sind Schwarz und Orange. "Von den Gegnern werden die Spieler manchmal etwas anzüglich als „Müllabfuhr“ bezeichnet. Das Emblem des ECN zeigt in naheliegender Weise ein Murmeltier." 

Man darf gespannt sein, wie sich die „orangen Kampfmurmalan“ unter Spielertrainer Wolfgang Korb bis zum Ende der Saison schlagen werden. 
Es stehen noch vier Heimspiele auf dem Programm, für die man sich natürlich wieder die lautstarke Unterstützung der treuen Fans wünscht.

1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.