Schulstart Niederösterreich
Minister und Landesrätin beim Schulbeginn in Groß-Enzersdorf
- Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Bildungsminister Christoph Wiederkehr und der NÖ Bildungsdirektor Karl Fritthum mit Sofia, Isabella und Thi.
- Foto: NLK Khittl
- hochgeladen von Claudia Bräuer
Für rund 210.000 Schülerinnen und Schüler in Niederösterreich hat am 7. September das neue Schuljahr begonnen.
GROSS-ENZERSDORF. Zum Auftakt besuchten Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsminister Christoph Wiederkehr das BG/BRG Groß-Enzersdorf, begrüßten die Erstklässler und tauschten sich mit Schülerinnen und Schülern aus.
„Für 210.000 Schülerinnen und Schüler in ganz Niederösterreich beginnt heute das neue Schuljahr“, sagte Teschl-Hofmeister. Im Mittelpunkt stehen für sie ein gutes Miteinander, die Vermeidung von Gewalt und die Einhaltung von Regeln. Auch die neue Suspendierungsbegleitung, die gemeinsam mit dem Bund umgesetzt wird, soll dazu beitragen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Medienkompetenz. „Denn ich glaube, dass in Zeiten wie diesen das Verständnis für Medien und für Politik ein ganz wichtiges ist“, erklärte die Landesrätin. Besonderes Augenmerk gelte außerdem den 6.100 Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Teschl-Hofmeister spricht sich dafür aus, die Ausbildung von Sonderpädagoginnen und -pädagogen wieder stärker eigenständig auszurichten.
Neue Planstellen für Schulpsychologen
Bundesweit beginnt für rund 512.000 Schülerinnen und Schüler das neue Schuljahr. Bildungsminister Christoph Wiederkehr verwies auf zahlreiche Neuerungen, darunter 70 zusätzliche Planstellen in der Schulpsychologie und den neuen Chancenbonus. Auch das Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren tritt mit Schulbeginn in Kraft.
Weitere Änderungen betreffen die Deutschförderung, bei der Schulen mehr Gestaltungsspielraum erhalten, sowie Perspektivengespräche für Jugendliche, die vor einem Schulabbruch stehen. „Mein Ziel als Bildungsminister ist, die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen“, so Wiederkehr.
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