Volkshilfe setzt starkes Zeichen im Weinviertel
„Tour de Chance“ macht auf Kinderarmut aufmerksam
- Mit der Tour de Chance macht die Volkshilfe auf
Kinderarmut aufmerksam. - Foto: Volkshilfe
- hochgeladen von Claudia Bräuer
Zahlreiche Radlerinnen und Radler traten bei der „Tour de Chance“ gemeinsam in die Pedale, um auf die steigende Kinderarmut aufmerksam zu machen.
WEINVIERTEL. Der Auftakt der Weinviertler Tour führte von Wilfersdorf über Hausbrunn und Hohenau bis nach Rabensburg. Dabei durfte der Vizepräsident der Volkshilfe Niederösterreich und Verantwortliche der Tour im Weinviertel, Hans Hager, zahlreiche Ehrengäste begrüßen.
Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern befanden sich unter anderem Ewald Sacher, Judith Ranftler von der Volkshilfe Österreich, Bürgermeister Josef Tatzber, Vizebürgermeister Gerhard Strasser, der Hohenauer Vizebürgermeister Dieter Koch sowie Bundesrat Martin Peterl. Ebenso mit dabei waren die Regionalvorsitzende Martina Zobel, Frauenvorsitzende Claudia Musil und Nationalrat a.D. Hubert Kuzdas.
Die Benefiz-Radtour von der Volkshilfe Österreich soll Bewusstsein schaffen, Solidarität stärken und Unterstützung für betroffene Familien mobilisieren.
Denn mittlerweile ist in Österreich jedes vierte Kind von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht.
Rund 30 engagierte Radfahrerinnen und Radfahrer beteiligten sich an der Auftaktveranstaltung und unterstützten damit die wichtige Botschaft der Aktion.
Hans Hager betonte die Bedeutung der Initiative: „Kinderarmut darf in Österreich nicht zur Normalität werden. Mit der Tour de Chance wollen wir Aufmerksamkeit schaffen und gemeinsam ein Zeichen der Solidarität setzen.“
Die Volkshilfe Österreich engagiert sich seit Jahren intensiv für armutsgefährdete Kinder und Familien und fordert verstärkte Maßnahmen gegen soziale Ungleichheit. Die „Tour de Chance“ verbindet sportliches Engagement mit sozialer Verantwortung und führt durch mehrere Regionen Österreichs.
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