Nötsch/Gailtal
Über den Wolken des Gailtals

Samuel Oberlerchner und Obmann des Flugsportverein Nötsch, Bernhard Probst.
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Bernhard Probst, Obmann des Flugsportvereines Nötsch, erzählte uns alles rund ums Fliegen.

NÖTSCH. Seit über 20 Jahren fliegt Bernhard Probst, Obmann des Vereines Nötsch, selbst. „Ich bin zuerst schon zehn Jahre Flugzeugmodell geflogen, aber irgendwann wurden mir diese Flieger zu klein und ich wollte selbst in die Lüfte“, erzählt Probst. Im Jahr 1997 hat Probst seinen Schein zum Segelflieger gemacht, damit er endlich selbst fliegen kann. Der Flugverein Nötsch hat 70 Mitglieder. Der Jüngste davon, namens Samuel Oberlerchner, ist sogar erst 14 Jahre alt. Seinen Schein bekommt der junge Flieger aber erst mit 16 Jahren.

Eine Flugshow

Normalerweise veranstaltet Bernhard Probst zusammen mit seinem Verein jährlich eine Flugshow. „Die Flugshow für das Jahr 2021 haben wir bedauerlicherweise absagen müssen. Es ist uns aufgrund von Corona einfach viel zu risikoreich. Es wäre einfach blöd, wenn wir alles fix-fertig organisiert hätten um es im Endeffekt wieder absagen zu müssen“, bedauert Probst. Als kleine Entschädigung fliegt der Verein selbst umso mehr. Erst letzte Woche haben sich seine Segelflieger zusammengetan, um gemeinsam nach Frankreich zu segeln. Dort gibt es einen kleinen Flugplatz, den die Segelflieger gerne nutzen. „Man muss die Welt einfach mal von oben gesehen haben. Dort ist man frei, lässt all seine Sorgen und Ängste am Boden und genießt einfach den Ausblick. Das muss man einmal selbst erlebt haben, sonst kann man dieses besondere Gefühl nicht verstehen“, erklärt Probst.

Das Gefühl

Auch viele Gäste möchten einmal das Gefühl über den Wolken spüren. Deshalb bietet der Flugplatz Nötsch an, selbst in die Maschine einzusteigen und mitfliegen zu können. „Das Angebot wird gerne angenommen. Dennoch gibt es viele, vor allem Einheimische, die sich oft nicht trauen zu uns zu kommen. Es wäre schön, wenn viele die Scheu verlieren und einfach kommen würden, schließlich sind alle recht herzlich bei uns willkommen“, erklärt der Obmann. Der Flugverein Nötsch bietet unter anderem auch Schnupperflüge an. So haben Interessierte die Möglichkeit selbst auf den „Flug-Geschmack“ zu kommen. Der Flugplatz in Nötsch ist eine super Möglichkeit um von dort weiterzufliegen und aufzutanken. „Man ist in einer halben Stunde in Wolfsberg. Von hier kann man auch super nach Deutschland fliegen oder ans Meer kommen, der Platz ist dafür perfekt. Der Platz wird deshalb auch gerne zum Weiterfliegen und Auftanken genutzt“, erklärt Probst.

Die Segelflugschule

Das Besondere am Flugplatz in Nötsch/Gailtal und dem damit verbundenen Flugsportverein ist, dass Interessierte auch die Möglichkeit haben, dort ihren Segelflugschein zu machen.
„Mit unserer Segelflugschule, die wir haben, können alle, die möchten, die Erlaubnis des Segelfliegens erlangen. Das kann auch wirklich jeder machen. Nur ab einem gewissen Alter, wo die Feinmotorik nicht mehr die beste ist, ist es nicht mehr sinnvoll den Flugschein zu machen. Wir bilden auch jedes Jahr wieder Flugschüler aus“, erklärt der Obmann. In Nötsch können Interessierte den vollständigen Segelflugschein machen. Den Flugschein können sich die Neulinge vorstellen wie den typischen Autoführerschein, nur ohne Boden unter den Füßen. Die Lernenden müssen ebenso einen Theoriekurs besuchen und danach eine Prüfung darüber ablegen. Ebenso müssen die Flugbegeisterten eine gewisse Anzahl an Flugstunden mit einem Fluglehrer sowie gewisse Stunden im Alleingang machen. Der Führerschein dauert rund ein Jahr.

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