Ausflug nach Gmünd
Granit und Wellness im hohen Norden

Über Stock und Stein in Gmünd. | Foto: Waldviertel Tourismus/Erwin Haiden
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  • Über Stock und Stein in Gmünd.
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Das Obere Waldviertel ist durch seine Nähe zur tschechischen Grenze eine besonders reizvolle Wander- und Radfahrregion.

BEZIRK GMÜND. Hier befinden sich der wunderschöne Weitwanderweg entlang der Lainsitz, der Anfang des Granittrails sowie eindrucksvolle Moorlandschaften, Naturparks und noch vieles mehr.

Teichrosen und Granitfelsen

Heidenreichsteiner Moor, Hochmoor Schrems, Blockheide und Nordwald – im Oberen Waldviertel reiht sich ein Naturpark an den anderen, jeder für sich ein Paradies, erschaffen für Wanderer. Im Naturpark Hochmoor führen vom Naturerlebniszentrum UnterWasserReich Schrems Rundwege mitten durch das Moor und hinein in die Geheimnisse der Torfgewinnung, begleitet vo‚m munteren Gequake unzähliger Frösche. Wer die Szenerie von oben betrachten will, besteigt die imposante, 20 Meter hohe Himmelsleiter.
Im Unterwasserzoo sieht man heimische Fische in den Aquarien und im Freigelände darf man Fischotter beobachten. Von Schrems geht’s ins Herz des Moors im Naturpark Heidenreichstein. Der Prügelsteg führt hinaus mitten in die Moorlandschaft und zur Moortretanlage, wo man knietief ins Moor steigen und die gesunde Wirkung am eigenen Körper spüren kann.Die mächtigen Steine der Blockheide sind zu einem Symbol für die kraftstrotzende und ursprüngliche Natur des Waldviertels geworden. Vorbeiwandernd an Teufelsbett und Koboldstein, entdeckt man hier viele faszinierende Steine, die alle ihre eigene Geschichte erzählen.
Ein besonderer Weitwanderweg im Oberen Waldviertel ist „Der Weg entlang der Lainsitz“. Zwei Routen, über St. Martin oder über den Nebelstein, führen von Karlstift nach Chlum in Tschechien. Das Wandern fühlt sich hier an wie eine Zeitreise und führt durch das Waldviertel, hinüber nach Tschechien inmitten unberührter Naturlandschaft.

Foto: Stadt Gmünd

Warmes Solebecken

Moorbad Harbach ist seit 2016 als Wanderdorf mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet. Der Ort verfügt über ein attraktives Wanderwegenetz, eine wunderbare Landschaft und zertifizierte Unterkünfte für Ihren Wanderurlaub. Und in der Sole Felsen Welt können Sie sich nach einer Wanderung mal so richtig entspannen. Genießen Sie die Wärme der Saunawelt und schalten Sie einfach mal ab.

Bier und Kultur

In der Stadt Schrems wiederum sollten Sie nicht nur ein „Schremser“ Bier verkosten, Sie dürfen auch das Kunstmuseum nicht versäumen. Außerdem begeistern die Baumhaus-Lodge und das Waldviertler Hoftheater die Gäste. Die Bezirkshauptstadt Gmünd setzt heutzutage wiederum auf einen Mix aus Kultur und Tradition. Die Häuser am Stadtplatz sind nach alten Vorbildern revitalisiert worden, Granitblöcke und Wackelsteine sind rund um die Stadt zu entdecken, und am Abend ertönen klassische Werke oder auch laute Lacher, denn das Kabarett ist in Gmünd ebenfalls zu Hause. Ebenfalls immer einen Besuch wert ist Weitra. Der wunderschöne Stadtplatz ist unter anderem Schauplatz des Bierkirtags.So oder so, Gmünd begeistert.

Heimelige Winterzeit

Ja, es ist kalt. Ja, es ist nicht die Karibik. Aber was spricht eigentlich gegen echten Winter? Hier kommen die absolut besten fünf Tipps für einen coolen Winter abseits der Piste.
Tipp 1:Im Rahmen der Waldviertler Handwerkswochen dürfen Sie Ihr Können beim Drechseln, Töpfern oder Glasschleifen unter Beweis stellen und kreieren Sie Ihr ganz individuelles Werkstück unter der Anleitung vom Profi.
Tipp 2:Erleben Sie tierische Wanderungen! Mit den wohl flauschigsten Begleitern – Alpaka und Esel – geht es durch die verschneite Winterlandschaft.
Tipp 3:Einfach mal ausschlafen.
Tipp 4:Lernen Sie in einem Kochkurs von Waldviertler Köchen, was man mit Mohn alles machen kann.
Tipp 5:Genießen Sie die wunderschöne Naturlandschaft! Hören Sie das Knirschen der eigenen Schritte im Schnee.

Foto: Ursula Steinlechner

Theater

Drei Produktionen hat die Bühne Heidenreichstein heuer im Programm. Im Stück „Die Nashörner“ des Dramatikers Eugène Ionesco werden die Bewohner einer Kleinstadt nach und nach zu Nashörnern. In „Das indische Tuch“ entbrennt ein Streit um das Erbe von Lord Vernon Lebanon - gefolgt von einem Sturm und einem Mord. Die Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens handelt vom herzlosen Geschäftsmann Scrooge, der sich zu Weihnachten drei Geistern stellen muss.Alle Termine für „Die Nashörner“, „Das indische Tuch“ und „Eine Weihnachtsgeschichte“ finden Sie in der nebenstehenden Übersicht.

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