Gmünd
Neuer Busfahrplan Richtung Freistadt sorgt für Kritik
- Seit 10. Februar gilt ein neuer Fahrplan.
- Foto: MeinBezirk Archiv
- hochgeladen von Katrin Pilz
Personen ärgern sich über geänderte Fahrtszeiten der Buslinie 758 zwischen Gmünd und Freistadt am Wochenende seit der Fahrplanänderung am 10. Februar 2025. Die Növog erklärt, warum es zu den Änderungen kam.
GMÜND. "Vor der Fahrplanänderung gab es am Samstag und Sonntag eine Verbindung mit der Buslinie 758 um 7.33 ab Gmünd, jetzt fährt der Bus aber erst um 9.40 von Gmünd weg. Das ist viel zu spät für Menschen, die beispielsweise einen Ausflug machen und weiter nach Linz fahren möchten, da man erst um die Mittagszeit ankommt. Da ist der ganze Vormittag futsch. Das sorgt bei vielen für Unmut, die meinen da brauche man gar nicht erst fahren", schildert ein Betroffener, der anonym bleiben möchte.
Beanstandet wird auch, dass die Linie 758 am Sonntagabend statt wie bisher um 18.22 erst um 19.29 von Freistadt nach Gmünd fährt. Bei der Abfahrt um 18.22 habe man in Gmünd Anschluss an die Buslinie 170 Richtung Krems über Schrems und Zwettl um 20.07 gehabt. Aufgrund der nunmehrigen späteren Abfahrt in Freistadt habe man in Gmünd keinen Busanschluss mehr, da der letzte 170er eben um 20.07 fährt. Selbiges gilt für den Samstagabend, wo der 758er von Freistadt ebenfalls erst um 19.29 geht.
"Angebot für viele verbessert"
Die Növog erklärt Änderungen mit einer besseren Anpassung an die Züge der Franz-Josefs-Bahn. Und dadurch, dass die Fahrten der Buslinie 758 am Wochenende und an Feiertagen zur jeweils gleichen Zeit geführt werden (Abfahrten um 09.40 und 16.44 ab Gmünd BH und um 11.57 und 19.29 ab Freistadt) würden laut Növog zum Beispiel auch Tagesausflüge nach Freistadt bzw. Gmünd mit dem öffentlichen Verkehr attraktiver. Die Pendlerverbindungen von und nach Linz über Freistadt seien "weiterhin in gleichbleibender Qualität" gegeben.
"Die aktuellen Verbindungen am Wochenende bringen insgesamt mehr Umstiege zur Bahn in Gmünd und sind auf die Bedürfnisse von Wochenpendlern und Internatsschülern abgestimmt", erklärt Georg Huemer. "Als Grundlage für unsere Planungen ziehen wir immer auch die Nutzung von Fahrgästen heran, die wir aus automatischen Fahrgastzählungen sehr verlässlich ableiten können. Verschiebungen im Fahrplangefüge, die unterm Strich das Angebot für viele verbessern, können im Einzelfall auch Fahrgäste betreffen, die nicht profitieren: Sobald wir auf Basis der uns bekannten Nutzung eine Abfahrt zur Stunde X umsetzen, kann es sein, dass einzelne Fahrgäste lieber einen Anschluss zur Stunde Y hätten. Im vorliegenden Fall haben wir für die zentrale Zielgruppe der Berufspendler und Schüler gute, verlässliche Verbindungen umgesetzt. Auch für den sporadischen Ausflugsverkehr sind unsere Verbindungen geeignet, allerdings mit einer etwas späten Ankunft beim Zurückfahren nach Gmünd am Abend", so Huemer.
Sämtliche Verbindungen sind im Routenplaner anachb.vor.at auffindbar.
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