Mit Sonnenkraft in die Zukunft
Vision eines stromneutralen Litschau rückt näher

Die Photovoltaikanlage auf den Dächern der Volsschule.
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  • Die Photovoltaikanlage auf den Dächern der Volsschule.
  • Foto: Johannes Heißenberger
  • hochgeladen von Angelika Cenkowitz

LITSCHAU. Am 17. Jänner 2020 gegen Mittag war es soweit: Die Photovoltaikanlage auf den Dächern der Volksschule und des Kindergartens wurde gemeinsam von der Stadtgemeinde Litschau und der WEB Windenergie AG in Betrieb genommen und produziert somit fortan sauberen, regionalen Strom.

Die Photovoltaikanlage umfasst eine Leistung von 112,1 kWp und wird somit ca. 110.000 kWh sauberen Strom pro Jahr produzieren. Das örtliche Hallenbad und der Kindergarten werden davon voraussichtlich rund 40.000 kWh selbst abnehmen. Der erzielte Überschuss wird ins öffentliche Netz eingespeist. Energiestadtrat Johannes Heißenberger: „Mit der Umsetzung des Projektes hat man der Vision eines stromneutralen Litschau einen weiteren, sehr großen und nach außen sichtbaren Puzzlestein hinzugefügt. Mittlerweile ist es denkbar, mit weiteren Vorhaben in Litschau zukünftig so viel erneuerbare Energie zu produzieren, wie man seitens der Stadtgemeinde auch verbraucht. Möglich wird dies mit den laufenden Energieeffizienzmaßnahmen, die parallel in sehr vielen weiteren Gemeindeobjekten umgesetzt werden und den Strombedarf dauerhaft senken sollen.“

Energiekonzept Litschau

Die Stadtgemeinde Litschau setzt damit mit einem regionalen Partner einen großen Schritt bei der Umsetzung des „Energiekonzeptes Litschau“. Seit der Erstellung dieses Energiefahrplans im Jahr 2015 konnten bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt werden. Nächstes Etappenziel ist es, den Stromverbrauch im kommenden Jahr mittlerweile auf die Hälfte des Ausgangswertes zu reduzieren. Der Weg jedenfalls stimmt, meint der Energiebeauftrage und Amtsleiter Jürgen Uitz: „Der Gesamtenergieverbrauch (Wärme und Strom) aller öffentlichen Gebäude ist im Jahr 2019 gegenüber 2018 um ca. 18 % gesunken. Dies bestärkt uns darin, dass unsere Strategie dazu beitragen kann, etwas für die Umwelt und das Klima zu tun, und gleichzeitig auch laufende Kosten in der Verwaltung zu optimieren.“ W.E.B-Vorstandsvorsitzender Frank Dumeier: „Regionale Partnerschaften sind für die Energiewende von großer Bedeutung. Umso mehr freut es uns, mit der Stadtgemeinde Litschau einen Partner mit starkem Willen gefunden zu haben. Man braucht nur in die Wälder des Waldviertels schauen und sieht, dass der Klimawandel schon jetzt unsere Landschaft verändert. Daher ist es wichtig, gemeinsam für den Klimaschutz zu arbeiten und Strom aus Erneuerbaren Quellen – seien es Sonne oder Wind – ist ein zentraler Baustein für unsere Zukunft.“

Gemeindebürger profitieren

Wie üblich profitieren die Gemeindebürger ganz besonders von der sauberen Stromerzeugung. Durch den Stromtarif „W.E.B-Grünstrom resident“ können die Einwohner von nun an sauberen, regionalen Strom der österreichischen W.E.B-Kraftwerken zu vergünstigten Konditionen beziehen.
Die W.E.B aus Pfaffenschlag produziert aus Wind und Sonne sauberen, regionalen Ökostrom in insgesamt sieben Ländern auf zwei Kontinenten und versorgt damit über 800.000 Menschen mit Erneuerbarer Energie.

Die Photovoltaikanlage auf den Dächern der Volsschule.
Vertreter der Stadtgemeinde Litschau, des Wirtschaftshofes Litschau, der Volksschule Litschau, des Kindergartens Litschau, des Hallenbades Litschau und der WEB Windenergie AG
Autor:

Angelika Cenkowitz aus Gmünd

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