Elk nutzt Crowdfundig
- Elk sammelt nun Geld über die "Crowd" für seine Britannien-Expansion.
- Foto: ELK Holding AG)
- hochgeladen von Eva Jungmann
Kleinanleger sollen Geld für Großbritannien-Expansion bringen
SCHREMS. Ursprünglich hätten Elk-Mitarbeiter auf vier Prozent ihres Lohnes verzichten sollen, um eine Firmenexpension nach Großbritannien finanzieren zu helfen. Dieses Projekt scheiterte am Widerstand des Betriebsrates und der Gewerkschaft. Nun plant Elk mittels Crowdfunding Geld von Kleinanlegern für sein angelsächsisches Projekt zu sammeln. Bis zu 1,5 Mio. Euro will der Fertigteilhausanbieter aus Schrems über nachrangige Darlehen zusammen bekommen. Das Unternehmen startete über das Start-up Finnest eine sogenannte Crowdinvesting-Kampagne.
Die Großbritannien-Expansion soll laut elk-Finanzvorstand Gerhard Schuller zwischen zwei und vier Mio. Euro kosten. Banken seinen zwar weiterhin die Hauptfinanzierer denn mit dem neuen Finanzierungsinstrument müsse man erst Erfahrungen machen.
Zumindest 500.000 will ELK über die „Crowd“ aufbringen. Sich ausschließlich über Banken zu finanzieren, sei für mittelständische Unternehmen zu viel Risiko. Daher kam es zur Crowdfunding-Initiative. Möglich sind solche Finanzierungen ohne aufwändiges Kapitalmarktprospekt seit 1. September 2015.
Aktuelle Nachrichten aus Niederösterreich auf
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.