28.09.2016, 12:58 Uhr

Ausstellungseröffnung: „Das andere Ich - Heimkehr ins Waldviertel“ in Schrems

Ruth Schremmer (GF Kunstmuseum Waldviertel), Bürgermeister Karl Harrer, Gattin Andrea Harrer, Künstlerin Renate Schlimm-Breuer, ihre Lehrerin Alfia Weingartner, Ausstellungskurator Bernhard Antoni-Bubestinger, Dieter Schlimm, Paul Weingartner. (Foto: IDEA)
Am 24. September um 17.00 Uhr wurde in der Galerie des Kunstmuseum Waldviertel in Schrems die Ausstellung „Das andere Ich – Heimkehr ins Waldviertel“ von Renate Schlimm-Breuer eröffnet.
Viele Besucher aus Schrems und Umgebung, sowie Gäste aus Salzburg und Deutschland begleiteten das Ereignis um die ‚Heimkehrerin‘ zu treffen und die aktuellen Ergebnisse ihres künstlerischen Werdeganges zu bestaunen.
Auch Bürgermeister Karl Harrer freute sich die Schremser Künstlerin und die zahlreichen Gäste willkommen zu heißen.

Renate Schlimm-Breuer erzählte von ihren ersten Jahren in Schrems und ihrem sehr bewegten Lebensweg, der sie bald nach Deutschland, Frankreich, Italien und England führte.
Nach ihrem ersten Berufsweg als Lehrende begann sie sich vor mehr als einem Jahrzehnt der Kunst zuzuwenden.
Zunächst der Bildhauerei und anschließend der Malerei in unzähligen kunstakademischen Ausbildungen.
Zu ihren wichtigsten Lehrern zählt der Leiter der Kunstakademie Leonardo, Prof. Hannes Baier, und der bekannte österreichische Maler und Graphiker Anton Lehmden, dem sie sich in der Malweise des phantastischen Realismus verbunden fühlt.
„Auch der Surrealismus spielt in meinen Bildern eine große Rolle. Meine Arbeiten pendeln zwischen Realität und Traum, zwischen Bewusstem und Unbewusstem, allesamt mit einer behutsamen Verschiebung des Begriffes ‚Realität‘.“

Großes Lob erhielt Renate Schlimm-Breuer von der Künstlerin und Lehrenden Mag. Alfia Weingartner, die extra zur Eröffnung aus Salzburg anreiste: „Sie ist sehr begabt und eine meiner Lieblings-Schülerinnen“.
Auch der Kurator des Kunstmuseums, Bernhard Antoni-Bubestinger betonte die Bedeutung der Haltung der Künstlerin, die hinter ihren Arbeiten steht: „Die vielen Reisen und Ortswechsel haben wohl auch ihre besondere Art der Wahrnehmung geprägt, die gleichzeitig von einem Geist der Neugierde und Offenheit gefördert wurde. In ihren Arbeiten deutet alles auf Entgrenzung hin und somit auf den Umstand, dass alles mit allem verbunden ist.
Das ist wohl einer der notwendigsten Gedanken, den wir in unserer aktuellen Situation wieder beleben müssen.“

Beim anschließenden geselligen Beisammensein wurde angeregt über die Kunst gesprochen und frühe Erinnerungen ausgetauscht. Eine gelungene Heimkehr nach Schrems.
Die Ausstellung „Das andere Ich“ ist bis 6. November 2016 in der Galerie des Kunstmuseum Waldviertel zu sehen.

Öffnungszeiten:
Mi-So und Feiertag: 10 bis 17 Uhr
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