06.02.2018, 15:00 Uhr

Rotes Kreuz Gmünd: Mehr als 100.000 Stunden für die Mitmenschen da

Das Foto zeigt die Diensthabenden vom 2. Februar: von links Manuel Ruso, Bernd Schaden, Ralf Wimmer, Florian Hag, Christoph Schattauer-Schmidt, Alex Amstetter, Erich Döller, Heimo Strasser, Johannes Meisel, Andreas Fuger, Erich Schandl, Lukas Machthuber, Lukas Hobiger, Reinhard Arnberger, Roman Traschl, Klaus Rosenmayer, Peter Wojnar. (Foto: privat)
GMÜND. 13.996 Mal wurden im Jahr 2017 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rot-Kreuz-Dienststellen Gmünd, Heidenreichstein und Schrems zu einem Rettungs- oder Sanitätseinsatz gerufen. Dabei haben sie mit 14 Einsatzfahrzeugen 754.153 Kilometer zurückgelegt. Insgesamt wurden 103.991 Stunden Dienst im Rettungs- und Sanitätseinsatzdienst geleistet. Dazu kommen noch mehr als 12.000 Bereitschaftsstunden.

Im Jahr 2017 gab es insgesamt 1.061 Notarzteinsätze. Zu 882 Primäreinsätzen bei akuten Notfällen kamen 179 Sekundärtransporte (Überstellungstransporte mit Notarztbegleitung von Krankenhaus zu Krankenhaus).

Für die Weiterbildung an den Dienststellen, die umfangreiche Vereinstätigkeit wie Blutspendeaktionen, Altkleidersammlungen und Feste wurden noch viele weitere Stunden geleistet.

Im Jahr 2017 haben erstmals zwei Damen ihr freiwilliges Sozialjahr beim Roten Kreuz geleistet. Auch für 2018 werden noch InteressentInnen gesucht.

918 Personen besuchten im Vorjahr einen der 71 Erste-Hilfe-Kursen Roten Kreuzes.

Auch im Bereich Gesundheits- und Sozialen Dienste herrschte viel Betrieb. Hier wurden im Jahr 2017 rund 11.545 Dienststunden geleistet, 6.300 davon entfallen auf den Henry Laden. Außerdem gibt es das ganze Jahr über einen Bereitschaftsdienst für Peer (Betreuung der SanitäterInnen nach belastenden Einsätzen) und Krisenintervention.

Die 7 MitarbeiterInnen im Bereich der Krisenintervention wurden zu 8 Einsätzen gerufen. Einsatzschwerpunkt war die Betreuung von Angehörigen nach plötzlichen Todesfällen.

117 Personen nehmen die Rufhilfe – das Notruftelefon des Roten Kreuzes – in Anspruch. Die Anzahl der vermieteten Pflegebetten ist stark gestiegen - 63 Klienten nutzen dieses Angebot. Im Regelfall wird das Pflegebett innerhalb von wenigen Tagen von geschulten RK-MitarbeiterInnen aufgestellt.

Im Jahr 2017 nahmen 287 Klientinnen an einer der fünf betreuten Reisen teil und konnten einen wunderschönen Tagesausflug unter fachkundiger Reisebegleitung genießen.
Bei vier Seniorentreffs konnten 153 Gäste begrüßt werden.
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