27.06.2017, 11:48 Uhr

Waldviertler Qualifikationsoffensive stellt neues Förderprogramm vor

Der Vorstand der Waldviertler Qualifikationsoffensive – von links: Reinhart Blumberger – Obmann WK Waidhofen, NR Werner Groiß – Obmann WK Horn, Michael Preissl (Präsident Waldv. Quali) – Bezirksstellenleiter AK Gmünd, Erich Macho – Sekretär Gewerkschaft ProGe, Peter Weißenböck (Präsident Waldv. Quali) – Obmann WK Gmünd. (Foto: privat)
BEZIRK. Die Waldviertler Qualifikationsoffensive wurde 1993 gegründet um die ArbeitnehmerInnen und Arbeitnehmer des Waldviertels im Bereich der Weiterbildung zu unterstützen. In Kooperation mit dem AMS wurden von 1994 bis 2012 rund 500 WaldviertlerInnen in Arbeitsstiftungen und sonstigen Qualifizierungsmaßnahmen geschult und ihnen die Möglichkeit zur Weiterbildung bzw. Ausbildung gegeben.
Der Verein, der sozialpartnerschaftlich organisiert ist, unterstützt und fördert seit 2013 durch Zuschüsse zu Fort- und Ausbildungsmaßnahmen weiterhin die ArbeitnehmerInnen im den Waldviertler Bezirken Gmünd, Horn, Waidhofen und Zwettl. So wurden unter anderem die Teilnehmer eines 2-semstrigen FH-lehrgangs „Akademischer Betriebswirt“ unterstützt. Aber auch die Initiative „FAIRnetzt“ des Ökokreis Ottenstein und das Projekt „Sinnvoll tätig sein“ der Betriebsseelsorge Oberes Waldviertel werden unterstützt.

Förderung für Einpersonenunternehmen
BEZIRK. Ab 1. Juli gibt es eine neue Förderungsmöglichkeit die für Unternehmensgründer und Einpersonenunternehmen gedacht ist:
1.) Förderung des 1. Vollzeit-Mitarbeiters eines EPU in der Höhe von € 150,00 pro Monat befristet auf maximal 1 Jahr
2.) Mietzuschuss für Einpersonenunternehmen (EPU) zur Anmietung von Büroräumlichkeiten.
50 % der Miete – maximal € 150,00 pro Monat auf maximal 1 Jahr
Gefördert werden Jungunternehmer die den Schritt aus dem Wohnzimmer hin zu einer koordinierten, unterstützten (sollte in Gründerzentren angeboten werden) Gründerinitiative aufbrechen, um so die Potentiale der Waldviertler Gründer besser heben zu können.
Diese Unternehmer können folgende Personen sein:
• Uni und Schulabsolventen, die mit ihrer Geschäftsidee sich selbständig machen wollen (typisches start up);
• Dienstnehmer die sich ganz oder teilweise mit ihren Ideen verwirklichen wollen und ein Gewerbe starten,
• Menschen aus eine Gründerprogramm wie AWS, aber auch Unternehmer, die bisher im „Wohnzimmer“ tätig waren und nun den Schritt in die Öffentlichkeit wagen.

Damit soll Beschäftigung und das Entstehen neuer Arbeitsplätze gefördert werden.
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