Anonyme bäuerliche Holzarchitektur
50 Jahre Freilichtmuseum Gerersdorf
- Der Kitting, ein alter Getreidespeicher wurde nach Gerersdorf transferiert und ins Ensemble gestellt.
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1970 kam der Wiener Grafiker Gerhard Kisser zum ersten Mal nach Gerersdorf und war von Anfang an fasziniert von der alten burgenländischen Holz- Lehm- und Strohdacharchitektur, die hier noch in Resten vorhanden war.
1972 erwarb er auch sein erstes Grundstück und 1973 begann er zielstrebig ein Wohnhaus in Tschanigraben abzutragen und in Gerersdorf wieder zu errichten.
Ein Kellerstöckl kam dazu und 1976 waren es schon sechs Gebäude, die der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Ein Museum war geboren und feiert heuer seinen 50. Geburtstag.
GERERSDDORF (ps). „Wochenenden, Urlaube, unzählige Arbeitsstunden flossen in das Projekt“ kann der heutige Museumsleiter vom Aufbau berichten. 1996 wurde das Ensemble dem Verein „Freunde des Freilichtmuseums Ensemble Gerersdorf“ übertragen. Dieser kümmert sich weiter um die Erhaltung, Pflege, und den weiteren Ausbau dieses wertvollen Kulturgutes, was durchaus herausfordernd ist. Land und Gemeinde griffen dem Museumsgründer mittlerweile unter die Arme.
Der Festakt
50 Jahre sind auf jeden Fall in Grund für einen Festakt, der unter Anwesenheit des Museumsvorstandes, der Landers- und Gemeindevertreter, vieler Künstler und hunderter Gäste vor den alten Objekten stattfand.
- Gerhard und Evelyn Kisser inmitten der Gratulanten.
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Bürgermeister Roman Jandrisevits moderierte. Es kamen Dankesworte aus allen Richtungen, u. a. von Claudia Priber, GFin der Kulturbetriebe Burgenland, von Dietmar Tunkl, dem Tourismusmanager des Landes und über Mario Trinkl von LH Hans Peter Doskozil, der einer Auslandsverprlichtung nachging.
Der Singkreis Gerersdorf unter Franz Stangl und das Blum-Sammer-Tretter Trio begleiteten die Veranstaltung mit angenehmen Klängen.
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