Tourismusverband Güssing hat zu wenige Gäste

Der Tourismusverband Güssing bewegt sich um die gesetzlich notwendige 50.000er-Grenze.
  • Der Tourismusverband Güssing bewegt sich um die gesetzlich notwendige 50.000er-Grenze.
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Dem Tourismusverband Güssing droht die Auflösung. Der Verband, dem außerhalb der Stegersbacher Thermenregion die meisten Gemeinden des Bezirks Güssing angehören, kommt auf zu wenige Nächtigungen, um einen eigenen Verband gemäß Tourismusgesetz bilden zu können.

"Dort ist festgeschrieben, dass ein regionaler Tourismusverband nur dann eine Existenzberechtigung hat, wenn in dieser Region mindestens 50.000 Nächtigungen pro Jahr gezählt werden. Es gilt ein Stichtag", stellte Tourismuslandesrat Alexander Petschnig im Rahmen einer FPÖ-Klausur in Kukmirn fest.

Gesetzliches 50.000er-Limit

Es geht um die Frage, was passiert, wenn die Zahl der Nächtigungen in den Jahren danach unter die 50.000er-Grenze fällt. "Der Tourismusverband Güssing ist seit zwei Jahren unter dieser Grenze und wird daher, wenn das eben Gesetz wird, zum Jahresende aufzulösen sein“, sagte Petschnig.

Passiert das, muss sich der Verband bzw. seine Mitgliedsgemeinden einem größeren Verband anschließen. "Das können Jennersdorf, Oberwart oder Stegersbach sein", erläutert Daniel Jägerbauer aus dem Büro Petschnig.

Gespräche laufen

Die Gespräche dafür laufen jedenfalls bereits. Eine Fusion mit Jennersdorf war schon vor der Gründung des Verbands 2015 heftig diskutiert worden, fand aber unter den Mitgliedern keine Mehrheit.

Nächtigungszahlen

Im Jahr 2016 wurden in den 19 Mitgliedsgemeinden des Güssinger Verbandes 51.479 Nächtigungen gezählt, 2017 waren es 49.581. Der Jennersdorfer Verband kam 2016 auf 158.727 Nächtigungen, 2017 auf 149.683.

Autor:

Martin Wurglits aus Güssing

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