Keine Strahlung im Wildbret

Gibt Entwarnung: Landesjägermeister Karl Berktold

Genau vor 25 Jahren explodierte der Reaktor in Tschernobyl und seit dieser Zeit wird vor dem Genuss von Wildbret immer wieder gewarnt. Obwohl das Tiroler Wild nicht belastet ist, ist der Wildpreis im Keller.

Nach der Reaktorkatastrophe am 26. April 1986 wurde vor dem Genuss von verstrahlten Pilzen, Kräutern und Wildbret eindringlich gewarnt. 25 Jahre danach sieht die Sache wieder anders aus. Während im Waldviertel durchaus Cäsium 137 über dem Grenzwert bei Wildschweinen nachzuweisen ist, ist das Tiroler Wildbret sauber.

„Die Cäsiumbelastung liegt beim Tiroler Schalenwild unter dem zulässigen Grenzwert, Gams, Reh, Hirsch und Steinwild weisen keine erhöhten Cäsiumwerte auf“, erklärt Landesjägermeister Karl Berktold auf Bezirksblätter-Anfrage. Die Strahlenbelastung des Wildes wird in regelmäßigen Abständen durch das Lebensministerium kontrolliert.

Trotz dieser Top-Qualität hat das Wildfleisch noch immer ein schlechtes Image, eben bedingt durch den Vorfall in Tschernobyl. „Der Preis ist damals in den Keller gesackt, dem Handel ist es bisher gelungen, den Preis unten zu halten, es ist auch noch nach 25 Jahren sehr schwer, einen ordentlichen Erlös für das Wildbret zu bekommen“, erklärt Berktold. Derzeit wird für ein Hirschkalb etwa drei Euro pro Kilo bezahlt. LJM Berktold: „Für die viele Arbeit des Jägers einfach zu wenig.“

Autor:

Sieghard Krabichler aus Tirol

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