Ergebnisse WEDL FOOD REPORT 2021
Über 40 Prozent der Gastronomen greift zu Fertigprodukten

Lorenz Wedl, Sprecher und Teil der Geschäftsführung des Handelshaus Wedl stellte kürzlich den FOOD REPORT 2021 vor.
 | Foto: Handelshaus Wedl
  • Lorenz Wedl, Sprecher und Teil der Geschäftsführung des Handelshaus Wedl stellte kürzlich den FOOD REPORT 2021 vor.
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MILS. Fertiggerichten eilt nach wie vor ein schlechter Ruf voraus, was aber viele nicht wissen: Aus der Gastronomie sind sie kaum mehr wegzudenken. Ob Gewürzmischung, hochwertige Fleischfonds, geschälte Kartoffeln oder das bereits zerlegte Gulasch-Fleisch, 43 Prozent der Befragten Gastronomen greifen gelegentlich bis regelmäßig auf "Convenience"-beziehungsweise Fertigprodukte zurück. Das geht aus dem aktuellen Wedl FOOD REPORT 2021 hervor, der jetzt vorgestellt wurde. 
 

Küchenfertig muss es sein 

Über alle Warengruppen hinweg ist der Bearbeitungsgrad „küchenfertig“, also zugeputzt oder zerlegt, mit Abstand am relevantesten. Insbesondere bei Obst und Gemüse sowie bei Desserts und Süßwaren spielt diese Art der Verarbeitung für gehobene Betriebe eine größere Rolle. „Dies spiegelt sich auch in unserem Sortiment wider. Vom geschnittenen Weißkraut, über Kürbiswürfel bis hin zu geschälten Apfelringen finden unsere Kunden Lebensmittel, die sie sofort in die Pfanne geben oder mit wenigen Handgriffen servieren können“, bestätigt Lorenz Wedl, Sprecher und Teil der Geschäftsführung des Handelshaus Wedl. Auch im Süßwarenbereich hat das Handelshaus Wedl in den letzten Jahren sein Convenience-Sortiment weiterentwickelt. „Dabei achten wir bei der Partnerwahl in erster Linie auf Qualität und Geschmack. So erhalten unsere Kunden von süßen Teilchen bis zu klassischen Desserts, hochwertigste Süßwaren, die mit ein paar Handgriffen bereit zum Genießen sind“, so Wedl.

Tabu oder Akzeptanz?

Für viele ist Convenience (Fertigprodukte) in der Gastronomie allerdings immer noch ein Tabu-Thema. Vor allem den dabei entstehenden Verpackungsmüll und etwaige Zusatzstoffebetrachten die befragten viele Betriebe kritisch. Auch den schlechten Ruf von verarbeiteten Lebensmitteln sehen rund 44 Prozent als Nachteil. Allerdings gibt ein Drittel der Befragten an, dass Convenience-Produkte gut von den Gästen akzeptiert werden. Dies bestätigt Lorenz Wedl in seiner Studien-Themenwahl: „Die Akzeptanz-Basis ist bereits vorhanden, auf ihr können wir aufbauen. Dabei gilt es jedoch vor allem hochwertige Produkte, die möglichst aus der Region kommen, anzubieten. Denn wir sind der festen Überzeugung, dass Convenience-Produkte durchaus salonfähig sind. Und das Gute dabei: Sie schmecken nicht nur, sondern stellen auch eine vorausschauende Planung von Personal, Auslastung und Wareneinkauf sicher.“
 
  Mehr Informationen zum Convenience-Sortiment finden Sie unter: www.wedl.com

 Statements aus den Gastrobetrieben:

„Als Tiroler Feinbäckerei stellen wir seit mehr als 35 Jahren tiefgekühlte Backwaren her und kennen die Geheimnisse rund um Premium-Convenience-Produkte. Mit besten Zutaten bieten wir hochwertige Süßspeisen, die es Küchenchefs gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ermöglicht, ihren Gästen neue Kreationen auf höchstem Niveau anzubieten.“

Josef Erler, Geschäftsführer Bonnevit

„Die Herausforderungen im Markt steigen weiter an und branchenspezifische Lösungen sind gefragter denn je. Während sich der Fachkräftemangel zuspitzt, steigen auch die Erwartungen der Gäste in Bezug auf Vielfalt, Qualität und auch Herkunft der Speisen. Unsere Lösung: High-Convenience“ 

Michael Brandl, Verkaufsleiter Österreich & Schweiz Sander Gourmet

„Mit dem Thema Convenience kommt mittlerweile jeder Küchenchef in Berührung. Gerade aufgrund des Fachkräftemangels – aktuell durch Covid-19 zusätzlich verstärkt – ist es natürlich eine kalkulationssichere Variante, die gleichbleibende Qualität garantiert. Außerdem haben die Produkte über die letzten Jahre nicht nur den schlechten Ruf wett gemacht, sondern auch durch wirklich gute Qualität überrascht und überzeugt.“

Didi Maier, Profikoch

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