Stadt Hall öffnet sich der Wirtschaft

Ziehen an einem Strang: MIchael Gsaller (Stadtmarketing), Bgm. Hannes            Tratter, Anna Kapferer-Wild (Wirtschaftskoordination), Stadtamtsleiter Bernhard Knapp und Christian Holzk           necht (Hall AG)
  • Ziehen an einem Strang: MIchael Gsaller (Stadtmarketing), Bgm. Hannes Tratter, Anna Kapferer-Wild (Wirtschaftskoordination), Stadtamtsleiter Bernhard Knapp und Christian Holzk necht (Hall AG)
  • hochgeladen von Stefan Fügenschuh

In der Stadt bemühen sich viele unterschiedliche Stellen um die Anliegen der Wirtschaft. In Zukunft sollen alle Anfragen und Informationen gebündelt und der Informationsfluss verbessert werden.

HALL (sf). Schon jetzt ist Hall ein sehr starker Wirtschaftsstandort mit über 9600 Arbeitsplätzen. „Es können aber noch mehr werden“, ist sich Bgm. Tratter sicher, „wir wollen weiterhin unserer Rolle als Wirtschaftszentrum in der Region gerecht werden. Außerdem bringen mehr Arbeitsplätze auch mehr Kommunalsteuer mit sich, Geld, das wir sehr gut gebrauchen können.“ Vorrangig soll aber das Service für die eingesessenen Unternehmer verbessert werden. Dafür wurde Anna Kapferer-Wild von der Wirtschaftsabteilung des Landes Tirol abgeworben und leitet nun die neue Wirtschaftskoordinationsstelle, die direkt dem Bürgermeister unterstellt ist.

Vermitteln von Förderungen
„Wir wollen eine offene Tür für die Haller Wirtschaft sein, und mit Rat und Tat zur Seite stehen“, erklärt Kapferer-Wild. Seit ihrer Tätigkeit beim Land Tirol ist sie Expertin für alle Arten von Förderungen. „Viele Unternehmer wissen gar nicht, was für Möglichkeiten es da gibt, auch für kleine Betriebe mit kleinen Investitionen gibt es gut Chancen auf Unterstützung. Gerade im Bereich EU-Förderungen ist da einiges zu holen. Natürlich wird sich die neue Koordinatorin auch darum kümmern, für die Stadt Hall EU-Mittel zu lukrieren. „Das INTERREG-Projekt zur Sanierung der Altstadt und der Burg Hasegg war sehr erfolgreich, wir wollen diesen Weg fortsetzen“, gibt Tratter die Richtung vor.

Neues Wirtschaftskonzept
Außerdem wird Kapferer-Wild ein neues Wirtschaftskonzept für die Stadt ausarbeiten. Das fertige Konzept soll dann der Leitfaden für die Haller Wirtschaftspolitik der nächsten Jahre werden. Ein zentraler Punkt dürfte wohl die Umwandlung des seit längerem leerstehenden Areals der ehemaligen Straubkaserne in eine neue Gewerbezone werden. „Es gibt im Hintergrund Gespräche mit privaten Investoren“, es ist aber noch zu früh, um damit an die Öffentlichkeit zu gehen“, gibt sich Tratter noch bedeckt.

Betriebsansiedlungen fördern
Um alle Chance zu nützen, neue Betriebe anzusiedeln, braucht es in der Stadt einen besseren Informationsfluss zwischen allen Haller Institutionen. „Das Stadtmarketing wurde vor allem geschaffen, um die Altstadt zu beleben. In Zukunft wollen wir unsere erfolgreiche Arbeit aber noch mehr auf das ganze Stadtgebiet ausdehnen“, verspricht GF Michael Gsaller.

In der Vergangenheit war die Hall AG öfters Mittelpunkt politischer Streitigkeiten. „Das hat uns in unserer Arbeit behindert, das ist aber jetzt vorbei, ich spüre eine Klimaerwärmung“, ist Vorstandsvorsitzender Christian Holzknecht überzeugt. Auch die Stadtbetriebe wollen das Ihre zu einem weiteren Wirtschaftsaufschwung leisten, etwa in dem weiter nicht benötigte Grundstücke an Investoren verkauft werden und man weiterhin in die moderne Infrastruktur der Stadt investiert.

„Ich spüre in Hall eine Aufbruchsstimmung, jetzt geht es darum, die auch zu nützen“, so Tratter abschließend.

Autor:

Stefan Fügenschuh aus Hall-Rum

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