16.11.2017, 10:13 Uhr

„Gesund trotz Stress“-Infoabend der AK

(v. li.): Mag. Gregor Prantl, Manuel Mößmer, Dr. Carolin Juen de Quintero, MA und Hans Seiwald. (Foto: AK Tirol)
HALL. Burnout – eine heute gesellschaftlich akzeptierte psychiatrische Diagnose – hat sich zu einem nicht unerheblichen Problem in der Gesellschaft entwickelt. Das belegen viele Studien. Denn Zeitnot ist allgegenwärtig, spaltet die Gesellschaft und schafft Einsamkeit, und das führt dazu, dass viele Menschen ihren Fokus noch mehr auf das Arbeitsleben richten. In diesem Teufelskreis gilt es, seine eigene Lebensführung zu überdenken, um sich nicht der Gefahr eines Burnouts auszusetzen.

Die komplexen Zusammenhänge, die zu einer Überlastung führen können, wurden beim AK Infoabend „Gesund trotz Stress“ im Hotel Maria Theresia in Hall von Carolin Juen de Quintero gut verständlich vermittelt.
Die AK Expertin erklärte, wie man ein drohendes Burnout selbst rechtzeitig erkennen kann. So können verschiedenste körperliche, soziale und emotionale Symptome auf eine Überlastung hindeuten, bis es schlussendlich zu einem völligen Zusammenbruch kommen kann. Oft dauert der Prozess jahrelang und verläuft in mehreren Etappen. Gesunde Lebensführung, Ruhe, Auszeiten und bei Bedarf eine schnelle Erschließung der eigenen Kraftquellen können Wege sein, um aus einer (drohenden) Überlastung zu finden.

Gregor Prantl, der Leiter der AK Bezirkskammer Telfs, freute sich sehr, dass 40 interessierte Besucher sowie die Kammerräte Manuel Mößmer und Hans Seiwald zum Infoabend in Hall gekommen waren.
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