11.10.2014, 21:20 Uhr

Sendersbühne Grinzens zeigt Mitterers "Das Ungeheuer"

(Foto: Rupert Larl)

Wiederaufnahme des Erfolgsstückes mit Vorstellungen in Grinzens, Innsbruck und in Kufstein

Auf Grund des großen Erfolges nimmt die Sendersbühne Grinzens das Stück "Mein Ungeheuer" von Felix Mitterer wieder auf!
Termine:
24. Oktober um 20:00 Uhr im Jugendraum Grinzens
26. Oktober sowie am 7. November um 20 Uhr im Bogentheater in Innsbruck
29. Oktober sowie am 5. November um 20 Uhr im Bierstindl in Innsbruck
Am 31. Oktober um 20 Uhr in der Arche Noe in Kufstein
Nähere Infos: www.sendersbuehne.at
Kartenreservierungen werden unter www.sendersbuehne.at oder telefonisch unter 0699/81271817 entgegengenommen.

inhalt:

„Mein Ungeheuer“ von Felix Mitterer– hier nehmen wir Teil am Lebensalbtraum einer Frau, die sich mit dem Mut der Verzweiflung durch das 20. Jahrhundert gekämpft hat, einen gewalttätigen und trunksüchtigen Mann zur Seite, der ihr die Ehe zur Hölle gemacht hat. Sein Feuertod hat das Ehepaar nur vorübergehend geschieden, denn Zach verfolgt Rosa weiter wie in einem Albtraum. Schließlich wird die gemeinsame Vergangenheit in einer urgewaltigen „Wortschlacht“ aufgerollt und neu erzählt, bis am Ende dann doch so etwas wie eine Annäherung, ein Verzeihen, eine Erlösung stattfinden kann.
Felix Mitterer schreibt über das Stück:
„Ich habe nie in meinem Leben autobiographisch geschrieben, obwohl natürlich das eigene Leben in allem steckt, was man schreibt. „Mein Ungeheuer“ ist eine Ausnahme. In diesem Text verbirgt sich das Schicksal zweier Frauen, das meiner leiblichen und das meiner Adoptivmutter, untrennbar miteinander verwoben. Und das tote Kind, das im Schuhkarton von Wirtshaus zu Wirtshaus getragen wird, ist meine Zwillingsschwester, die mir bis heute fehlt.“
„Mein Ungeheuer“ wurde ursprünglich 1999 von Felix Mitterer als Hörbuch geschrieben. Unter dem Literaturchef des ORF-Studio Tirol, Martin Sailer, wurde das Hörspiel produziert. Ein Jahr später, im August 2000, kam es bei den Telfer Volksschauspielen zur Uraufführung der Bühnenfassung.
Helmut Leitner inszeniert das Stück , das einem unter die Haut geht. Die Schauspieler der Sendersbühne Grinzens, Katharina Trojer und Sieghard Larl, agieren auf schwarzer Bühne. Nichts soll vom Text ablenken, das Publikum ist in unmittelbarer Nähe der Bühne schonungslos den seelischen Abgründen der beiden Protagonisten ausgeliefert. Musikalisch wird das Drama mit Einspielungen von „Urklang“ (Maria Zeisler / Gottfried Jaufenthaler) umrahmt, für das richtige Licht sorgt Christian Stern, die Maske wird von Marianne Kremser und Elisabeth Leitner gemacht.
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