22.01.2018, 11:24 Uhr

Nervenstark und in Olympiaform

Janine Flock fährt von Erfolg zu Erfolg. (Foto: ÖOC/GEPA pictures/ Hans Osterauer)

Janine Flock wird Dritte im Weltcupfinale in Königssee

Dieses Skeleton-Weltcupfinale in Königssee (GER) wird Janine Flock so schnell nicht vergessen. Bestzeit im ersten Lauf mit Startnummer 8, doch nach der Weltcupführenden Jacqueline Lölling, die mit Startnummer 12 durch die Eisarena Königssee gekurvt war, brachen die Veranstalter das Rennen ab.

Flock reagierte fair: „Es war einfach so viel Schnee in der Bahn, da waren überall kleine Schneehäufen und da habe ich mich zwar gut durchgezwirbelt aber der Abbruch war die faire und richtige Entscheidung. Vielleicht hätte man das Rennen gleich auf den Nachmittag verschieben sollen.“

Beim Neustart war die zweifache Saisonsiegerin wieder hellwach. Zweimal drittbeste Laufzeit und damit Platz 3 im Weltcupfinale. In der Gesamtwertung schob sich die 28-jährige Tirolerin mit den 200 Weltcup-Punkten von 8 auf 6.

Flock: „Für mich war wichtig, den Abstand zu den Deutschen zu verkleinern. Das hat gut geklappt! Ich bin froh, dass ich die Weltcupsaison so positiv abschließen konnte. Ab sofort freue ich mich auf das Highlight dieser Saison. Ich werde meine zweiten Olympischen Spiele genießen. Von der Einkleidung über Verabschiedung und Eröffnung bis hin zum Rennen.“

Flock-Trainer Michael Grünberger: „Ich bin froh, dass wir jetzt zu den Olympischen Spielen fahren. Janine bringt ihre Form aufs Eis, sie ist athletisch, was ihre immer besser werdenden Startzeiten beweisen und sie ist auf Tuchfühlung mit den Deutschen. Sie ist in Königssee, wo es in den vergangenen beiden Jahren nicht gut gelaufen ist, aufs Podium gefahren, hat ihren Sieg von St. Moritz bestätigt. Und jetzt geht’s nach Korea!“
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