21.08.2016, 16:01 Uhr

Die Polizei hautnah in der Roßauerkaserne

Ein WEGA Beamter erklärt den Alltag bei der Arbeit mit Hunden.
Wie ist die Polizei ausgerüstet? Was mach ich wenn ein fremder Mann vor der Haustür steht? Diese Fragen wurden am Kinderferienspiel in der Roßauerkaserne geklärt.

(mas.) Tag der offenen Tür in der WEGA-Zentrale in Wien. Hier konnten sich Kinder und interessierte Eltern das Gerät und die Vorgehensweisen der Polizei ganz genau ansehen. Ein Highlight waren z.B. die zwei Polizeihunde Spike und Chili. "Solang ihr mir oder dem Hund nichts tut, kann euch nichts passieren", so der Hundeführer der WEGA. Fotos durften auch gemacht werden. Die Kinder standen Schlange nur um den Augenblick festhalten zu dürfen. Das Gerät der Hundestaffel wurde auch erklärt: "Das ist ein Klicker, wenn der Hund das hört weiß er das er brav war und merkt sich das", so der Hundeexperte.
Weiters wurde das Gerät der Spezialeinheit WEGA vorgestellt. Die Waffen waren nur aus der ferne zu betrachten. Die Rüstung oder die Schilder die bei Demonstrationen eingesetzt werden konnten selbst geführt werden. "Schau Mama!", die Mutter dreht sich um und erkennt ihr Kind mit Atemschutzmaske kaum wieder.

Was sind eigentlich Verkehrsregeln?
Auf einem Parkour konnten die Kinder ihr Können auf dem Fahrrad beweisen. Über einen schmalen Balken und ein Mal einen perfekten Kreis fahren hört sich zwar leicht an, jedoch sieht die Ausführung ganz anders aus. Wenn die jungen Radler den Parkour überwunden haben bekommen sie eine Tabelle mit Verkehrszeichen. "Und gut aufbewahren", meint der Polizist.
Kriminalprävention wird auch groß geschrieben. Den Kindern werden verschiedene Szenarien vorgestellt: "Es läutet an der Tür und ihr seid alleine zu Hause, öffnet ihr einfach so die Tür?" "Nein!", schallt es im Einklang. Ähnlich verhält es sich mit gefundenen Brieftaschen und anderen Szenarien die die Kinder schnell begriffen haben.

Klettern wie echte WEGA-Beamte
Neben dem WEGA-Gerät befindet sich ein etwa 15 Meter hoher Kletterturm. Davor befindet sich eine lange Schlange, Lauter mutige Kinder die der Höhenangst trotzen wollen und wie die großen Vorbilder den Kletterturm bezwingen wollen. Auch wenn es kaum ein Kind über zwei Meter hinaus geschafft hat, strahlen die Kinderaugen: "Mama ich war ur weit oben, hast du das gesehen?" Die Mutter nickt anerkennend und wird vom Kind zur nächsten Station geleitet.
Man konnte auch in einem echten Polizeiauto sitzen und funken. Das war allerdings kaum möglich, denn die meisten wollten unbedingt das Blaulicht einschalten. Ein Motorrad war auch zum Testsitzen vorhanden. Auch Kleinkinder werden daraufgesetzt und eifrige Eltern kramen ihre Handys aus den Taschen um diesen Moment festzuhalten. Währenddessen hält der Beamte die wachende Hand über Kind und über das aufgebockte Motorrad.
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