18.10.2016, 10:33 Uhr

Wie soll der Pandajunge heißen? Jetzt kann abgestimmt werden!

Die wohlgenährten Zwillinge in ihrem neuen Zuhause, der Baumhöhle. (Foto: Tiergarten Schönbrunn)

Drei Namen, natürlich alle mit dem charakteristischen "Fu" am Beginn, stehen zur Auswahl

HIETZING. Die Pandazwillinge sind unbeeindruckt von der ganzen Aufregung. Ruhig und zufrieden fressen, spielen und schlafen sie sich ihrer Namensfeier entgegen, die nach chinesischer Tradition erst stattfindet, wenn sie ein Alter von 100 Tagen erreicht haben.

Anders Panda-Fans aus aller Welt: Die haben sich intensiv damit beschäftigt, wie das kleine Männchen heißen soll, mehr als 2.000 Vorschläge sind eingetroffen. Die Pfleger im Tiergarten Schönbrunn haben sich für das erste Weibchen, das in ihrer Obhut aufwächst, selbst einen Namen ausgedacht, über den Namen des Männchens kann nun abgestimmt werden.

Aus den 2.000 Vorschlägen wurden drei, natürlich chinesische mit einem "Fu" (Glück, glücklicher) am Beginn, ausgewählt: Der erste mögliche Name ist „Fu Lin“. Lin ist die Kurzform für das chinesische Fabelwesen Quilin, das an ein Einhorn erinnert und wie der Drache (Long) zu den vier Tieren mit gutem Omen zählt. "Fu Long" heißt ja bereits ein großer Bruder des Pandajungen. Der zweite Name bezieht sich auf die Tatsache, dass es erstmals Zwillinge sind. „Fu Ban“ bedeutet nämlich „Glückliche Hälfte“. Der dritte Name, der zur Wahl steht, ist „Fu Xiong“ (Aussprache: „Fu Schiong“) und heißt „Glücklicher Bär“.

Mit abstimmen bis 2. November

Bis 2. November können Pandafans online auf der Website des Tiergartens über den Namen abstimmen. Wenn das Ergebnis fest steht, wird auch der Name des Weibchens verraten. Offiziell verliehen werden die Namen dann am Sonntag, den 27. November bei einem Panda-Familienfest. Bei einer Schminkstation können sich Kinder selbst in Pandabären verwandeln, bei einem Infostand beantworten die Pfleger alle Fragen rund um die Zwillinge und bei einer Bastelstation können kleine Kunstwerke passend zu den Pandas angefertigt werden.

Ein wenig Aufregung gab es im Leben der Pandas in den letzten Tagen übrigens schon: Die Familie ist von der Wurfbox in die sogenannte Baumhöhle übersiedelt. Zuerst wurde das Weibchen, tags darauf das Männchen von Mutter Yang Yang ins neue Heim getragen. Dieses befindet sich zwar im Innenraum des Pandageheges, kann von den Besuchern aber nicht eingesehen werden. Pandababy-Beobachten ist daher nach wie vor nur über eine Kamera möglich.

Hintergrund:

Bericht: Panda-Zwillinge haben die Augen geöffnet
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