Adventsingen in Hollabrunn
Chormusik aus allen Richtungen
- Günter Brauneis, Alfred Tuzar, Magdalena Bauer, Kerstin Loidl, Christian Semmelmayer und Florentina Schwarzl.
- hochgeladen von Josef Messirek
Das Adventsingen in der vollen Gartenstadtkirche bescherte den Zuhörern Besinnliches und Heiteres.
HOLLABRUNN. Beim alljährlichen Adventsingen der Capella Cantabile stand der unbegleitete Gesang im Vordergrund. Chorleiter Alfred Tuzar: „Nur damit kann man ehrliche Chorkultur beweisen“, was dem Spitzenchor beim Konzert in der voll besetzten Gartenstadtkirche wieder einmal mehr gelungen ist.
Volksmusik aus Österreich und Amerika
Im ersten Teil präsentierten die Musiker vorwiegend alpenländische Volksmusik, unter anderen „Es hat sich halt eröffnet“ oder „Still, o Himmel.“ Im zweiten Teil führte die musikalische Reise nach Amerika mit Spirituals und Gospels. Hohe Ansprüche an die Sänger stellte dabei das „Ave Maria“ von Franz Biebl oder das „Joy tot he world“ im sechsstimmigen Satz von Alfred Tuzar.
Vokale und instrumentale Ensembles
Variantenreich auch die Besetzungen. So die Terzette mit Sarah Geyer, Katharina Nebenführ und Florentina Schwarzl und das Dreierteam mit Magdalena Bauer, Kerstin Loidl und Christian Semmelmayer. Der Kinderchor „Voci Chiare“ der MKS Hollabrunn unter der Leitung von Bernadette Eliskases-Tuzar reicherte das Programm mit seinen hellen Stimmen an, Instrumentalensembles in verschiedenen Besetzungen trugen zu klanglicher Vielfalt bei. Für heitere Einlagen sorgte Günter Brauneis, ehemaliges Mitglied der Capella, mit originellen Mundartbeiträgen und treffsicheren Pointen. Tosender Applaus am Ende der Darbietungen bestätigte den Ausführenden, dass nicht nur ein Funke, sondern ein ganzes Feuerwerk übergesprungen war.
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