Langjährige Forderung
Senkung der Lohnnebenkosten entlastet Betriebe im Bezirk Hollabrunn
- Abgeordneter zum Nationalrat WBNÖ Direktor Harald Servus, Bezirksgruppenobmann in Hollabrunn Alfred Babinksy und WKNÖ Präsident WBNÖ Landesgruppenobmann Wolfgang Ecker über die Senkung der Lohnnebenkosten.
- Foto: WBNOE/Monihart
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Mit dem im Parlament beschlossenen Budgetbegleitgesetz wird die Senkung der Lohnnebenkosten um einen Prozentpunkt ab 2028 fixiert. Damit wird eine langjährige Forderung des Wirtschaftsbundes Niederösterreich (WBNÖ) umgesetzt. Für die Betriebe im Bezirk Hollabrunn bedeutet das eine spürbare Entlastung des Faktors Arbeit und mehr Spielraum, um Arbeitsplätze zu sichern und zu investieren.
HOLLABRUNN. „Unsere Klein- und Mittelbetriebe sind das Rückgrat der Wirtschaft in der Region. Für sie zählt jeder Euro, der nicht in Abgaben, sondern in den eigenen Betrieb fließt. Die Senkung der Lohnnebenkosten entlastet genau jene Betriebe, die vor Ort Menschen beschäftigen, Lehrlinge ausbilden und in den Standort investieren. Dass eine langjährige Forderung des Wirtschaftsbundes nun umgesetzt wird, ist ein starkes Signal für unsere KMU und zeigt, dass sich der Einsatz für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer auszahlt“, betont WKNÖ Präsident WBNÖ Landesgruppenobmann Wolfgang Ecker.
Mehr Planungssicherheit
„Die Senkung der Lohnnebenkosten kommt dort an, wo sie gebraucht wird, bei unseren Betrieben im Bezirk. Für viele Unternehmerinnen und Unternehmer bedeutet das vor allem mehr Planungssicherheit. Wer weiß, dass die Kosten ab 2028 sinken, kann verlässlicher kalkulieren. Das hilft den Betrieben, Arbeitsplätze vor der eigenen Haustür zu sichern und den Bezirk Hollabrunn als Wirtschaftsstandort weiter zu stärken", betont Bezirksgruppenobmann in Hollabrunn Alfred Babinsky.
„Trotz herausfordernder budgetärer Rahmenbedingungen ist eine Lohnnebenkostensenkung gelungen, die den Namen auch verdient. Mit einem vollen Prozentpunkt entlasten wir unserer Unternehmerinnen und Unternehmer nun in einem Zug um rund zwei Milliarden Euro. Darauf sind wir als Wirtschaftsbund stolz, denn dafür haben wir über viele Jahre gearbeitet. Für uns ist klar: Wer Beschäftigung sichern und den Standort stärken will, muss jene entlasten, die Beschäftigung schaffen. Diesem ersten Schritt sollten daher weitere folgen.“, so Abgeordneter zum Nationalrat WBNÖ Direktor Harald Servus.
Wie hoch die Ersparnisse sind
Gerade für die vielen kleinen und mittleren Betriebe macht schon ein Prozentpunkt einen deutlichen Unterschied. Ein Handwerksbetrieb mit zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spart durch die Senkung ab 2028 rund 3.800 Euro pro Jahr. Dieses Geld bleibt dort, wo es gebraucht wird. Im Betrieb, für Arbeitsplätze, Ausbildung und Investitionen. Wie groß der Hebel eines einzigen Prozentpunkts ist, zeigen auch die Beschäftigungseffekte. Pro Prozentpunkt niedrigerer Lohnnebenkosten können bis zu 12.000 neue Arbeitsplätze entstehen, 1,2 Millionen Exportarbeitsplätze werden besser abgesichert.
Für den Wirtschaftsbund Niederösterreich ist die Senkung der Lohnnebenkosten ein Erfolg, der die Handschrift des Wirtschaftsbundes trägt. Entscheidend ist nun, dass die Entlastung rasch bei den
Betrieben ankommt und weitere Maßnahmen folgen. Denn eine wettbewerbsfähige Wirtschaft ist die Grundlage für sichere Arbeitsplätze und nachhaltigen Wohlstand in Niederösterreich.
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