Schafrisse untersucht
Goldschakal und Fuchs konnten nachgewiesen werden

In Sölden trieb ein Goldschakal sein Unwesen, in St.Leonhard war ein Jäger der Täter.
  • In Sölden trieb ein Goldschakal sein Unwesen, in St.Leonhard war ein Jäger der Täter.
  • Foto: Symbolbild: Janez Tarman
  • hochgeladen von Petra Schöpf

SÖLDEN. Im Zuge der DNA-Analyse eines gerissenen Schafes von 1. September im Gemeindegebiet von Sölden wurde ein Goldschakal als Jäger festgestellt. Ein solches Tier wurde in Tirol bisher lediglich Ende Mai 2019 im Osttiroler Pustertal nachgewiesen. Der Goldschakal „Canis aureus“ gehört zur Überfamilie der Hundeartigen und ist mit einer durchschnittlichen Schulterhöhe von 44 bis 50 Zentimeter etwas größer als ein Fuchs. Goldschakale werden zehn bis 15 Kilo schwer. Hauptbeute des Goldschakals sind kleine bis mittelgroße Säugetiere wie Mäuse oder Hasen, in seltenen Fällen auch größere Tiere. Auch Amphibien, Insekten, Kadaver sowie pflanzliche Nahrung gehören zu den Grundnahrungsmitteln des Goldschakals.

Weitere Ergebnisse

Das Ergebnis der genetischen Untersuchung einer Probe, die bei einem Schafsriss am 3. September auf der Lavanter Schafalm im Gemeindegebiet von Lavant genommen wurde, liegt vor. Es wurde dabei die DNA eines Wolfs aus der italienischen Population nachgewiesen. 
Des Weiteren ergab das Ergebnis der genetischen Untersuchung der Proben einer am 3. September in Innsbruck gerissenen Ziege sowie eines am 25. August in St. Leonhard im Pitztal gerissenen Schafes jeweils einen Fuchsnachweis.
Weitere Informationen rund um große Beutegreifer finden sich unter www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs.

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