Razzia in Wien
Hotel wegen Prostitution und Drogen dicht gemacht
- Bei einer Razzia in einem Wiener Hotel stellte man fest, dass dort illegalerweise Prostitution angeboten wurde. Die Unterkunft wurde umgehend geschlossen.
- Foto: Stadt Wien/ Gruppe Sofortmaßnahmen
- hochgeladen von Ronja Reidinger
Mehrere Razzien in Wien: Am Mittwoch wurde ein sogenanntes "Brennpunkt"-Hotel in Rudolfsheim-Fünfhaus dicht gemacht. Die Behörden stellten dort illegale Prostitution und einen Umschlagsplatz für Drogen fest. Ebenso wurde im 1. Bezirk auch noch ein "Labubu"-Geschäft behördlich geschlossen.
Aktualisiert am 30. April, 11:15 Uhr
WIEN/INNERE STADT/RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Am Mittwoch, 29. April, ist es in Rudolfsheim-Fünfhaus zu einem größeren behördlichen Einsatz gekommen, bei dem unter anderem ein Hotelbetrieb gesperrt wurde. Im Mittelpunkt stand dabei ein sogenanntes „Brennpunkt-Hotel“, das laut Behörden nicht nur ohne gültige Gewerbeberechtigung geführt wurde, sondern auch für illegale Prostitution sowie als Umschlagplatz für Suchtmittel gedient haben soll.
Im Zuge desselben Einsatzes wurde auch noch ein Geschäftslokal in der Wiener City geschlossen. Dabei handelt es sich um ein Einzelhandelslokal, das unter anderem durch den Verkauf sogenannter „Labubus“ bekannt geworden ist. Laut Angaben der Stadt Wien wurde der Betrieb wiederholt ohne gültige Gewerbeberechtigung geführt und missbräuchlich unter einem nicht angemeldeten Gewerbe betrieben.
- Am vergangenen Mittwoch schlossen Behörden, ein Hotel sowie ein illegales Geschäft in Wien.
- Foto: Stadt Wien/ Gruppe Sofortmaßnahmen
- hochgeladen von Ronja Reidinger
Die Maßnahmen wurden von der Gruppe Sofortmaßnahmen gemeinsam mit dem Magistratischen Bezirksamt durchgeführt – in enger Zusammenarbeit mit der Wiener Polizei und weiteren zuständigen Dienststellen. Das betroffene Geschäftslokal wurde behördlich versiegelt, die Schlösser ausgetauscht.
Zahlreiche Verstöße
Bereits zuvor waren bei Kontrollen beim besagten Geschäft zahlreiche Verstöße festgestellt worden, darunter unzulässige Öffnungszeiten, der Verkauf nicht genehmigter Waren sowie fehlende oder mangelhafte Preisauszeichnungen. Trotz mehrfacher Hinweise seien die Missstände nicht behoben worden.
"Beide Betreiber haben über einen längeren Zeitraum Vorschriften ignoriert", erklärt Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen. "Es kann und darf nicht sein, dass sich einzelne über die Regeln stellen, während die große Mehrheit korrekt arbeitet. Die Schließung macht unmissverständlich klar, dass derartige Verstöße konsequente Maßnahmen nach sich ziehen."
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