Träum dein Wien
Mehr Toiletten bei den Spielplätzen der City

Haben verhandelt: Gregor Raidl, Markus Figl, Elisabeth Woschnagg und Richard Kiss (v.l.).
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  • Haben verhandelt: Gregor Raidl, Markus Figl, Elisabeth Woschnagg und Richard Kiss (v.l.).
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  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

Margit Schuh hatte einen Traum für Wien, der prompt von der Inneren Stadt erfüllt wurde. Die City hat eine alternative zu mobilen Klos und teuren Neubauten gefunden.

INNERE STADT. (mas). Margit Schuh hatte einen einfachen Traum, der aber oft schwer umzusetzen ist: Sie wünschte sich mehr öffentliche Toiletten bei Spielplätzen. Die bz hat es sich mit der Initiative "Träum dein Wien" zur Aufgabe gemacht, ebensolche Träume, die Wien zu einer noch lebenswerteren Stadt machen können, in Zusammenarbeit mit den Bezirken zu erfüllen.

Doch so einfach das auch klingen mag, sind für den Bezirk damit zum einen sehr hohe Kosten verbunden, zum anderen fallen die WC-Anlagen oft Vandalismus zum Opfer, was die Instandhaltungskosten wiederum ins Unermessliche treibt. In der Inneren Stadt hat man sich aber etwas einfallen lassen, um den Traum doch erfüllen zu können. Die Bezirksräte Elisabeth Woschnagg und Gregor Michael Raidl (beide ÖVP) kümmerten sich prompt um eine Lösung: Das Café Wilheim am Rudolfsplatz öffnet in Zukunft seine Toiletten für alle. Dafür übernimmt der Bezirk einen Teil der Kosten. "Das ist eine großartige Idee", schwärmt Schuh, "so kommt man ganz ohne bauliche Maßnahmen aus."

Bezirksräte kümmern sich um Lösung

Auch die Bezirksräte freuen sich über die neue Kooperation: "Für die Familien auf dem Spielplatz gegenüber ist das eine große Hilfe. Ich fände es gut, wenn diese Kooperationen in Wien noch weiter ausgebaut würden", so Raidl.

Bevor diese – vielleicht zukunftsweisende – Lösung auf Schiene gebracht werden konnte, musste erst mit dem Wirt und der Hausverwaltung gesprochen werden. Dass es nun diese Möglichkeit gibt, freut auch Bezirkschef Markus Figl (ÖVP): "Es freut mich sehr, dass es so rasch gelungen ist, einen neuen Kooperationspartner zu finden. Dank des Einsatzes unserer Bezirksrätin und unseres Bezirksrats sowie des familienfreundlichen Cafés Wilheim kann nun im Rudolfspark wieder unbeschwert gespielt werden."

Für Margit Schuh ist damit ein erster Schritt zur Erfüllung ihres Traums gemacht worden, sie richtet jedoch einen Appell an die Wiener Wirte: "Das ist eine kreative und vor allem sehr gute Lösung. Ich wünschte, es würden sich mehr Bezirke mit ihren Wirten auf so eine Kooperation einigen."
Alle Infos zur Initiative unter www.träumdeinwien.at

Haben verhandelt: Gregor Raidl, Markus Figl, Elisabeth Woschnagg und Richard Kiss (v.l.).
Margit Schuh auf Besuch bei Bezirkschef Markus Figl.

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