01.12.2011, 00:23 Uhr

Wogende Wonnestunden am Stehplatz der Wiener Staatsoper – Memoiren einer Sängerin und Opernfreundin

Wien: Staatsoper | Die Wiener Staatsoper, die im Jahre 2005 ihr 50jähriges Bestehen seit ihrem Wiederaufbau feiern konnte, ist – gerade in Zeiten leerer Kassen, der Wirtschaftskrise und des damit einhergehenden kulturellen Niedergangs – nach wie vor ein Phänomen! Mit einer Auslastung von 96 – 98 %, welche das Haus am Ring nicht nur seinem Wiener Stammpublikum, sondern auch den zahlreichen Touristen verdankt, mit einer attraktiven Besetzungsliste, die junge Nachwuchstalente ebenso aufweist wie die klangvollen Namen großer Publikumslieblinge und legendärer Opernstars, nimmt die Wiener Staatsoper in der internationalen Opernwelt eine Stellung ein, die weit und breit ihresgleichen sucht!

Es ist immer wieder erstaunlich, wie es der amtierende Operndirektor Dominique Meyer sowie seine Vorgänger Ioan Holender und Claus Helmut Drese bisher geschafft haben, allen Sparzwängen zum Trotz den riesigen, aufwändigen Repertoirebetrieb erfolgreich zu führen und allabendlich „große Oper“ auf die Bühne zu bringen – noch dazu auf höchstem Niveau!

Als waschechte „Piefke-Frau“ und „Wahl-Wienerin“ hatte ich bereits zu Anfang der 1990er Jahre mehrfach das Glück, hochkarätige Aufführungen an der Wiener Staatsoper miterleben zu können – und zwar zumeist vom altbewährten Stehplatz aus! Zusammen mit anderen Opernfreunden frönte ich dabei gern einem besonders liebgewonnenen Ritual: genussvoll zelebrierten wir, auf unseren mitgebrachten „Stockerln“ sitzend, unser „Opern-Picknick“ - begleitet von anregenden Fachgesprächen und dem sprichwörtlichen „Wiener Schmäh“, während wir in der langen Stehplatzschlange geduldig warteten, bis die Kassa endlich öffnete.

Ganze Nächte wurden sogar schon unter den Arkaden der Wiener Staatsoper verbracht – ausgestattet mit Iso-Matte, Schlafsack, Jausenbroten und einer guten Flasche Wein, vor allem in den früheren Jahren, wenn sich wieder einmal große Stars angesagt hatten. Dieses Anstehen – besser gesagt: „Ansitzen“ oder „Anliegen“ – konnte sich (besonders noch in jenen Zeiten vor dem Umbau der Stehplatz-Kassa und des Wartebereichs) zu einem äußerst kommunikativen und amüsanten Abenteuer entwickeln: hier konnten Erfahrungen mit anderen Opernfreunden ausgetauscht und sogar internationale Kontakte geknüpft werden. - Damals war es auch noch möglich, an der langen Schlange vorbeizulaufen, um Bekannte zu begrüßen, die bereits weiter vorn in der Schlange warteten (was heute leider nicht mehr möglich ist, da die flughafen-ähnlichen Banderolen zwar für einen disziplinierten und gesitteten Ablauf sorgen, dafür aber auch eine größere Distanz und Anonymität unter den Stehplatzbesuchern aufbauen).

Mit den Opernereignissen, die ich hier (zunächst als Wien-Besucherin, inzwischen als Wien-Bürgerin) erleben durfte, ließe sich wohl ein ganzes Buch füllen, so dass ich mich hier auf das Wesentliche beschränken möchte.

Da ist zunächst einmal das hervorragende Orchester der Wiener Staatsoper, dessen Mitglieder sich aus MusikerInnen eines weltweit einzigartigen Klangkörpers rekrutieren: es handelt sich dabei um kein geringeres Ensemble als die Wiener Philharmoniker! Mit höchster Präzision und Klangschönheit sorgt dieses Orchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst und anderen erstklassigen Dirigenten allabendlich auch in der Wiener Staatsoper für Sternstunden!

Als Opernbesucherin hatte ich das Glück, jeden einzelnen der 3 Tenöre in der letzten Phase ihrer Opernkarrieren noch live an der Wiener Staatsoper zu erleben! – Zunächst möchte ich den sensiblen, ausdrucksstarken José Carreras hervorheben, der am 5. Dezember 2011 sein 65. Lebensjahr vollendet hat und sich nach wie vor großer Beliebtheit beim Wiener Publikum erfreut (wenn auch in jüngster Zeit leider nicht mehr in der Staatsoper, dafür aber in regelmäßigen Abständen im Konzerthaus). Noch in den 1990er Jahren konnte José Carreras im Haus am Ring große Erfolge feiern: nach seinem großen Opern-Comeback als Don José in Bizets "Carmen" im Jahre 1990 an der Seite von Agnes Baltsa (dem ich leider nicht beiwohnen konnte) hatte ich 1993 noch einmal die Chance, den katalanischen Tenor in einer seiner Glanzrollen zu erleben: als Rudolfo in Puccinis "La Bohème"! Noch bis in die späten 1990er Jahre feierte José Carreras im sogenannten Spinto-Fach (dem dramatischen Zwischenfach) an der Wiener Staatsoper große Erfolge: etwa in der Verismo-Oper "Pagliacci" von Leoncavallo, als Samson in der gleichnamigen Oper von Camille Saint-Saëns, als Jean in Jules Massenets französischer Oper "Hérodiade", in Umberto Giordanos "Fedora" sowie in den frühen Verdi-Opern "Jérusalem" und "Stiffelio". – Vor allem das 30jährige Bühnenjubiläum von KS José Carreras an der Wiener Staatsoper im Februar 2004 - mit dem 3. Akt aus der Oper "Sly" von Ermanno Wolf-Ferrari sowie dem 4. Akt aus Bizets "Carmen" – war ein großer Erfolg für den Tenor. Als Partner standen ihm dabei Agnes Baltsa (Carmen), der junge Bariton Boaz Daniel (Escamillo) sowie Isabelle Kabatu (als Dolly in Sly) zur Seite.

Auch Carreras’ großen Tenor-Kollegen Plácido Domingo konnte man an der Wiener Staatsoper in seinen Glanzrollen bewundern - seit den 1990er Jahren vermehrt auch im Wagner-Fach, so zum Beispiel als Lohengrin, als Siegmund in Richard Wagners "Walküre" und (wie José Carreras) als Samson. - Im Mai 2007 konnte KS Plácido Domingo sogar sein 40jähriges Bühnenjubiläum an der Wiener Staatsoper feiern, das zu einem großen Triumph wurde! An der Seite von Deborah Voigt (Sieglinde) sowie Krassimira Stoyanova (Desdemona) brillierte der Tenor an jenem Abend mit dem 1. Akt aus Wagners "Walküre" sowie dem 4. Akt aus Verdis "Otello". – Noch im September 2011 konnte man Plácido Domingo - dieses „Urgestein“ der Opernwelt - im Haus am Ring in einer Bariton-Partie erleben: als Simon Boccanegra in Verdis gleichnamiger Oper!

Sogar den großen Luciano Pavarotti, der an der Wiener Staatsoper nicht so häufig zu Gast war wie seine beiden Tenor-Kollegen Carreras und Domingo, war hier noch im Jahre 1996 in einer großen Verismo-Partie zu sehen (oder zumindest zu hören - was mich und viele andere Besucher der sichteingeschränkten Stehplätze betraf). Um Pavarotti in der Titelpartie des Andrea Chénier von Umberto Giordano miterleben zu können, mussten die Fans sich wieder einmal vor der Staatsoper anstellen, ja sogar eine ganze Nacht unter den Arkaden der Oper „anlegen“ - und das bei dem feucht-kalten November-Wetter! Die Schlange reichte damals bis zum Hotel Sacher!

Von den großen Koloratursopranen bleibt vor allem Edita Gruberova unübertroffen: noch mit über 65 Jahren (!) brilliert diese Sängerin mit perfekten Koloraturen und Spitzentönen in den Belcanto-Opern von Donizetti und Bellini – und jedes Mal reißt sie das Wiener Publikum zu Begeisterungsstürmen hin!

Im hohen Koloraturfach bzw. im lyrischen Sopranfach ließen in den vergangenen Jahren auch einige Sängerinnen der jüngeren Generation aufhorchen: neben der überall gefeierten und bejubelten Anna Netrebko haben seit den 1990er Jahren unter anderem Andrea Rost, Stefania Bonfadelli, Diana Damrau, Natalie Dessaye und - in jüngster Zeit - Daniela Fally die Bühne der Wiener Staatsoper erobert. An dieser Stelle sei auch Alexandra Reinprecht erwähnt, die sich stets als zuverlässiges Ensemble-Mitglied - und sogar Einspringerin für Anna Netrebko in Massenets Oper "Manon"! - erwiesen hat! (Die Liste ließe sich noch um einige wichtige Namen ergänzen.)

Im Mezzo-Fach hat nach der großen Agnes Baltsa eine Neuentdeckung aus dem Baltikum von Wien aus ihre internationale Opernkarriere gestartet: Elina Garanca, die nach ihrem fulminanten Debut in der "Werther"-Serie von 2005 zuletzt im Sommer 2011 in der grandiosen Neuproduktion von Donizettis "Anna Bolena" an der Seite von Anna Netrebko brillierte.

Nicht zu vergessen die großen Baritone, Bassbaritone und Bässe! So konnte der italienische Bariton Renato Bruson selbst im hohen Alter noch bis vor einigen Jahren in Wien große Triumphe feiern, vor allem in den großen Verdi-Partien seines Fachs.

Zu diesen „Urgesteinen“ von Sängern, die selbst jenseits der 60 - oder gar noch mit über 70 - im Haus am Ring große Erfolge feiern konnten, gehören auch Ferruccio Furlanetto, Leo Nucci, Ruggero Raimondi und der sowohl im italienischen als auch im Wagner-Fach beheimatete Franz Grundheber.

Von den Bassbaritonen und Bässen haben auch Nicolai Ghiaurov, Juan Pons, Samuel Ramey und Matti Salminen an der Wiener Staatsoper Maßstäbe gesetzt.

Die Baritone der jüngeren Generation, vor allem Thomas Quasthoff, Thomas Hampson, Carlos Alvarez und Simon Keenlyside (um nur einige zu nennen) sind bereits erfolgreich in ihre Fußstapfen getreten. Aber auch die Ensemble-Mitglieder Adrian Eröd und Clemens Unterrainer haben sich durch Professionalität und Bühnenpräsenz ausgezeichnet.

Im Wagner-Fach haben – neben den genannten Baritonen und Bässen – auch die großen Mezzosoprane, dramatischen Soprane und Heldentenöre für ausverkaufte Vorstellungen gesorgt: man denke nur an Waltraud Meier, Deborah Polaski, Soile Isokoski, Siegfried Jerusalem, Christopher Ventris und Johann Botha.

Spätestens seit der Jahrtausendwende haben auch die Tenöre der jüngeren Generation das Haus am Ring erobert und von Wien aus den Absprung zu einer internationalen Karriere geschafft. An dieser Stelle sei vor allem an Roberto Alagna, Rolando Villazón und Ramón Vargas erinnert, die längst zu den besten Vertretern ihres Fachs avanciert und in Wien regelmäßig zu Gast sind. Zu ihnen gehören auch Marcelo Alvarez, der unter anderem in der "Werther-Serie" von 2005 große Erfolge feierte, der leider viel zu früh verstorbene Salvatore Licitra, der unter anderem in Bellinis "Norma" an der Seite von Edita Gruberova brillierte, und nicht zuletzt Juan Diego Flórez, der mit seiner flexiblen Tenorstimme und den perfekten Spitzentönen für das Belcanto-Fach (vor allem Rossini) geradezu prädestiniert ist. Auch die steile Karriere des polnischen Nachwuchstenors Piotr Beczala nahm im Wesentlichen von der Wiener Staatsoper ihren Ausgang.

Wie bereits eingangs erwähnt: die Wiener Staatsoper ist und bleibt ein Phänomen – gerade in Zeiten wie diesen, wo rigide Sparmaßnahmen in vielen Städten Europas die Opernhäuser bedrohen und der kulturelle Niedergang schleichend, aber stetig voranschreitet! Phänomenal ist auch der Umstand, dass es den Operndirektoren Drese, Holender und Meyer stets gelungen ist, die größten Opernstars des 20. und 21. Jahrhunderts ans Haus zu holen – selbst jene, die noch mit über 70 Jahren zu stimmlichen Höchstleistungen imstande sind! All diese großen Stimmen sind auch in unserem Jahrhundert noch lebendige Zeugen der großen Belcanto-Ära, und ihre nachhaltigen Erfolge sind das Resultat einer soliden, auf der klassischen Belcanto-Schule basierenden Gesangstechnik, eines unermüdlichen Fleißes und nicht zuletzt auch einer sorgfältig aufgebauten Karriere.

Die Wiener Staatsoper gehörte - zumindest was die Gesangssolisten angeht - schon immer zu jenen Musentempeln, wo nicht allein dem Jugendlichkeitswahn gefrönt wird (wie heute leider an den meisten Opernhäusern üblich), sondern auch den großen Sängerpersönlichkeiten höheren Alters noch die wohlverdiente Ehrerbietung zuteil wird. Auf diese Weise honorierte man vor einigen Jahren die großartige, wenn auch inzwischen betagte Montserrat Caballé (mit einer sehr skurrilen Rolle in der "Regimentstochter"), ebenso Martha Mödl, Anni Schlemm und - im Jänner 2013 - Grace Bumbry (jeweils als Gräfin in Tschaikowskys "Pique Dame"). - Unvergessen sind auch die Liederabende des damals über 70jährigen Tenors Carlo Bergonzi sowie seines etwas jüngeren Kollegen Giacomo (Jaime) Aragall im Sommer 2000!

Beispiele wie diese belegen die These, dass bei Sängern nicht etwa das tatsächliche Alter, sondern allein die gesunde Technik des Belcanto ausschlaggebend für eine lange und erfolgreiche Karriere ist! Die gute Positionierung der Stimme, das Tragen der Stimme in die „Maske“ (das, was die Italiener „impostazione della voce“ oder „portare la voce in maschera“ nennen), eine gute Atemstütze (italienisch: "sostegno" bzw. „appoggio“ - das „Anlehnen“ der Stimme - genannt) sowie das Singen auf dem Atem (italienisch: „cantare sul fiato“) sind wesentliche Merkmale für den Belcanto-Gesang und eine perfekte Legato-Kultur.

Eine solide, gut durchgebildete Technik ist gerade im heutigen Kulturbetrieb mit seinen hohen Anforderungen sowohl für OpernsängerInnen, OpernchorsängerInnen als auch OrchestermusikerInnen (über)lebenswichtig! Angesichts dieser Tatsache und des immer wieder propagierten demographischen Wandels in unserer Gesellschaft ist es umso unverständlicher, dass ausgerechnet im Chor- und Orchesterbereich (abgesehen von den langgedienten und damit Gott sei dank unkündbaren Ensemblemitgliedern) nach wie vor dem Jugendlichkeitswahn gefrönt wird! Die Verfasserin dieses Artikels weiß aus sicheren Quellen, dass - leider auch an der Wiener Staatsoper! - ChorsängerInnen und OrchestermusikerInnen schon ab 35 Jahren nicht mehr zum Vorsingen bzw. zum Probespiel eingeladen werden! Eine menschenverachtende Praxis, die - gerade im Hinblick auf die oben beschriebenen Qualitäten älterer SängerInnen (und MusikerInnen des hervorragenden Orchesters) - endlich mal ein Ende haben sollte!

In diesem Zusammenhang drängt sich auch unweigerlich die Frage auf, warum in den letzten Jahren so viele junge Gesangstalente schon nach kurzer Zeit wieder von der Bildfläche verschwunden sind. – Die Antwort liegt wohl zum einen im Niedergang der klassischen Belcanto-Technik mit ihren oben beschriebenen Merkmalen und in den oftmals fragwürdigen Methoden der modernen Gesangspädagogik (welche sich von der klassischen Belcanto-Methode offensichtlich immer weiter entfernt hat), andererseits aber auch in den Vermarktungsstrategien der heutigen, auf schnellen Gewinn ausgerichteten Agenturen und Schallplattenfirmen, die sich wohl allzu sehr dem gegenwärtigen Trend zum Jugendlichkeits- und Schönheitswahn verschrieben und schon so manchen Sänger verheizt haben. - Im zunehmend schnelllebigen 21. Jahrhundert lässt man den Sängern und Sängerinnen immer weniger Zeit, ihr stimmliches Potential zu entwickeln, und so manche Karriere ist bereits beendet, noch bevor sie richtig begonnen hat – eine desaströse Entwicklung für die Kunstgattung Oper!

Leider war es mir (so wie allen später Geborenen) nicht vergönnt, die große Ära der Belcantisten in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg miterleben zu können! Neben dem damals legendären Wiener Mozart-Ensemble mit Sena Jurinac, Elisabeth Schwarzkopf, Martha Mödl, Wilma Lipp, Christa Ludwig, Anton Dermota, Waldemar Kmentt, Erich Kunz und Walter Berry (um nur einige zu nennen) gehörten in den 50er und 60er Jahren auch Renata Tebaldi, Maria Callas und Giuseppe di Stefano sowie der bereits erwähnte Carlo Bergonzi zu diesem erlesenen Kreis von Sängerinnen und Sängern. In den späten 60er und 70er Jahren gesellten sich große Sängerpersönlichkeiten wie Mirella Freni, Renata Scotto, Luciano Pavarotti, Plácido Domingo und – als Jüngster im Bunde der 3 Tenöre – José Carreras hinzu! Sie alle sorgten an der Wiener Staatsoper regelmäßig für Sternstunden und Tumulte!

Das Haus am Ring muss in jenen Zeiten Kopf gestanden haben! Man kann nur mutmaßen, wie viele Nächte die hartgesottenen Opernfans damals auf ihren Camping-Liegen unter den Arkaden der Oper ausharren mussten, um noch einen guten Stehplatz zu ergattern!

Zum Phänomen der Wiener Staatsoper gehören natürlich auch die kleineren und größeren Dissonanzen und „Skandälchen“, ohne die wohl kein Opernbetrieb auskommt. Wien ist vermutlich die einzige Großstadt, in der das Thema Oper auch den Alltag mitbestimmt und sogar bisweilen Eingang in die Klatschspalten der U-Bahn-Zeitung gefunden hat!

Zwei wichtige Errungenschaften, die noch vom ehemaligen Operndirektor Ioan Holender eingeführt wurden und unter dem amtierenden Operndirektor Dominique Meyer erfolgreich weitergeführt werden, seien zum Schluss noch erwähnt: die Kinderoper auf dem Dach der Wiener Staatsoper, die in den vergangenen Jahren wohl tausende von Kindern an die Gattung Oper herangeführt hat, und vor allem die im Sommer regelmäßig stattfindenden Live-Übertragungen unter dem Motto „Oper live am Platz“ oder „Oper für alle“ – eine geniale Idee und zugleich ein Anstoß für all jene, die vielleicht mal hineinschnuppern möchten, es aber bisher nicht gewagt haben, einen Fuß in die Staatsoper zu setzen. Denen kann ich nur raten: schauen Sie doch mal rein, es lohnt sich! Auch für den kleinen Geldbeutel ist etwas dabei: denn Stehplatzkarten für die Staatsoper gibt es schon ab 3 Euro (Balkon/Galerie) bzw. 4 Euro (Stehparterre)! Wer jemals „in diesen heiligen Hallen“ den Stimmen der erstklassigen Sänger/-innen und den Klängen des hervorragenden Orchesters der Wiener Staatsoper gelauscht hat, den lässt die Oper so schnell nicht wieder los!
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Georg Ragyoczy aus Purkersdorf | 02.05.2012 | 22:39   Melden
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Sylvia Kreye aus Meidling | 03.05.2012 | 00:03   Melden
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Klaus Uhler aus Braunau | 09.12.2012 | 14:11   Melden
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Sylvia Kreye aus Meidling | 15.03.2013 | 00:50   Melden
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