Zivilschutz
Blackout – Ein Stromausfall der alles verändert

Bezirkshauptmann Dieter Goppold (li.) mit Gerald Schmidlehner vom Kino Kirchdorf.
  • Bezirkshauptmann Dieter Goppold (li.) mit Gerald Schmidlehner vom Kino Kirchdorf.
  • Foto: BH
  • hochgeladen von Franz Staudinger

KIRCHDORF (sta). Der OÖ Zivilschutz lässt es in Oberösterreichs Kinos finster werden. Stellen Sie sich vor, der Strom fällt aus. Auf einmal geht nichts mehr. Licht, Heizung, Kuhlschrank, Radio, Handy, Internet, Wasserversorgung: alles tot. Nicht nur für ein paar Minuten, sondern für mehrere Tage. Nicht nur in einem Stadtteil oder einer Region in Österreich, sondern europaweit. Bei einem solchen Katastrophenszenario spricht man von einem Blackout. Der OÖ Zivilschutz möchte das Bewusstsein für einen solchen Katastrophenfall erhöhen und appelliert an die Eigenverantwortung der Bevölkerung – Vorsorgen ist die Devise.

Im Kino bleibt es finster

Aus diesem Grund setzt der OÖ Zivilschutz auch in den Wochen rund um den Zivilschutztag einen Kampagnen-Schwerpunkt auf das Thema Blackout. Unter anderem wird im Rahmen einer Kooperation mit dem Kino Kirchdorf im November 2018 auf dieses Katastrophenszenario hingewiesen. Wie bei einem Blackout wird mittels Kinospot ein Stromausfall simuliert, der auf einfache Weise die Tragweite eines solchen Katastrophenszenarios verdeutlicht: Im Kinosaal wird es völlig finster, nichts passiert mehr.
Unmittelbar vor dem Hauptfilm, also nach der Werbung und nach der Filmvorschau, gehen alle Lichter aus, es folgt ein Zivilschutz-Blackout-Spot. Der Film bleibt fast eine Minute lang völlig schwarz. Nach 40 Sekunden ertönt eine Stimme: „So hört sich ein Stromausfall an. Ein echter Blackout kann über Tage dauern. Sorgen Sie für Notfälle vor. Infos auf zivilschutz-ooe.at.“;
Auf der Leinwand werden gleichzeitig zur Stimme der Link zur Zivilschutz-Homepage und der Slogan „Selbstschutz ist der beste Schutz“ eingeblendet. Zudem werden im Kino Infomaterialien des OÖ Zivilschutzes wie der Folder „Blackout – Ein Stromausfall der alles verändert“ verteilt.
„Bei einem Blackout geht nichts mehr - unser Leben basiert auf ausreichender Stromversorgung, bei einem solchen Blackout werden alltagliche Abläufe zur großen Herausforderung. Das allgemeine Gefah-renpotenzial steigt. Deswegen ist die Eigenvorsorge in der Bevölkerung besonders wichtig“, erklärt OÖ Zivilschutz-Bezirksbeauftragter Bezirkshauptmann Dieter Goppold die weitreichenden Folgen eines solchen Blackouts. „Wir bedanken uns beim Kino Kirchdorf-Team für die wertvolle Unterstützung. Mit Ihrer Hilfe kann den Besuchern verdeutlicht werden, dass bei einem Stromausfall alles zusammenbricht, nichts mehr funktioniert und deswegen Selbstschutzmaßnahmen erforderlich sind.“

Wer auf einen Blackout gut vorbereitet ist, ist auch auf andere Katastrophenszenarien gut vorbereitet. Wichtig sind nämlich immer ein ausreichender Lebensmittel- und Getränkevorrat, technische Hilfsmittel für den Katastrophenfall wie ein Notfallradio oder eine Ersatzbeleuchtung und ausreichend Medikamente/Produkte für den Hygienebedarf.
Der Begriff Blackout wird fälschlicherweise oft im Zuge von lokalen Störungen verwendet, bei denen der Strom für wenige Stunden und nur in Teilen Österreichs ausfällt. Das ist aber ein normaler Stromausfall. Von einem Blackout spricht man erst dann, wenn es sich um einen länger andauernden und überregionalen Stromausfall handelt, der somit mehrere Bundesländer oder Länder betrifft.
Nähere Infos und auch Produkte zur Krisenvorsorge gibt es unter www.zivilschutz-ooe.at

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen