Wertvolle Keramikarbeit vor dem Abriss gesichert

WINDISCHGARSTEN (wey). Matthäus Fellinger (1924 –2002) zählt zu den bedeutenden, zeitgenössischen Künstlern. Zwei seiner Arbeiten sind in Windischgarsten erhalten. Die eine befindet sich in der Hauptschule Römerfeld. Die andere wartet derzeit, in 500 Einzelteile zerlegt, bei Heimatforscher Rudolf Stanzel auf ihre Wiederverwendung.
Bisher war das überdimensionale Keramikbild auf einem Wohnblock im Kirchfeld angebracht. Jetzt musste das Kunstwerk einer Wärmedämmung weichen. Der Heimatverein erfuhr von dem drohenden Abriss und bewahrte die einzigartige Dokumentation des historischen Baubestandes im letzten Moment vor der Zerstörung. Jörg Strohmann und Christian Habersack nummerierten die über 500 Fliesen und nahmen sie sorgfältig ab. Nach einer ungeschützten Zwischenlagerung am Bauhof landeten sie bei Rudolf Stanzel, der sie bis zu ihrer Wiederverwendung herrichtet.
"Bei dieser Arbeit entdeckte ich nach und nach die großartige handwerkliche Leistung und Genauigkeit des Keramikers Fellinger und seine künstlerische Begabung. 18 alte und markante Gebäude sind hier versammelt und haben es verdient, zumindest in dieser Glasurmalerei der Nachwelt erhalten zu bleiben", berichtet Stanzel.

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