Pörtschach
Verein "9210.at" setzt neue Impulse

Florian Pacher, Initiator und Vorstand des Vereins "9210.at"
  • Florian Pacher, Initiator und Vorstand des Vereins "9210.at"
  • hochgeladen von Sabrina Strutzmann

Eine Denkfabrik für Pörtschach: Florian Pacher nimmt eine Art Bürgerbeteiligung für Pörtschach nun selbst in die Hand. 

PÖRTSCHACH (sas). Der Verein "9210.at" hat es sich zum Ziel gemacht, Pörtschach für die Bürger noch lebenswerter zu gestalten. Ehrenamtliche Mitglieder engagieren sich hier aus eigenem Antrieb. "Die Bevölkerung selbst weiß am besten, in welchen Bereichen der Ort Verbesserungspotenzial hat", sagt Florian Pacher, Initiator und Vorsitzender des Vereins. Die Idee einer solchen Denkfabrik entstand bereits im Jahr 2018. Pacher ist Unternehmensberater und hat eine eigene Werbeagentur. Als Pörtschacher weiß er, welche Themen die Bevölkerung bewegen und wo es Verbesserungspotenzial gibt: "Im Zentrum sollen die Einheimischen stehen, nicht nur der Tourismus alleine." 

Bürger sollen mitreden

Ein Projekt der Bürgerbeteiligung gab es in Pörtschach unlängst – die Zukunftswerkstatt. Pacher hat daran teilgenommen, die Diskussionen um Seilbahn und Projekte jedoch als zu sehr tourismuslastig empfunden. Des Weiteren war hier auch die jüngere Bevölkerung zu wenig eingebunden. Seine Idee eines Vereins, der sich um Anliegen der Bevölkerung kümmert, reifte weiter. Anfang des Jahres gründete eine Gruppe von Pörtschachern schließlich den Verein "9210.at". Das Gründungsteam besteht aus Personen mit verschiedensten Hintergründen wie Betriebswirtschaft, Gesundheit, Technik und Tourismus. "Mit neuen Impulsen wollen wir einen Beitrag dazu leisten, Pörtschach lebenswerter zu machen", kündigt Pacher an. Der Verein will auf die Bevölkerung proaktiv zugehen und direkt-demokratische Werkzeuge nutzen, um der Meinung so Gehör zu verleihen.

Ideenfindung

"In Online-Umfragen geht es darum, neue Ideen für eine Weiterentwicklung unseres Heimatorts zu finden", schildert der Initiator, der damit auch die junge Bevölkerung ansprechen will. Die erste Umfrage ist seit 16. Jänner unter dem Titel "Welche konkreten Ideen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge haben Sie für die zukünftige Entwicklung von Pörtschach am Wörthersee?" online. Es handelt sich um statistische Abfragen, auf einzelne Aspekte wird genauer eingegangen. "Es geht darum, herauszufinden, was die Bürger als positiv oder negativ ansehen", erklärt Pacher. Die Umfrage nimmt etwa fünf Minuten Zeit in Anspruch. Teilnehmen kann jeder, ob Einwohner, Besucher oder gebürtiger Pörtschacher. "Erfreulich ist, dass bereits über 200 Personen teilgenommen haben", sagt Pacher. Die Umfrage läuft bis Ende Februar. "Ziel ist es, zehn Prozent der Bevölkerung zu erreichen", hofft Pacher. 

In die Praxis umsetzen

Der Verein sieht sich als Denkfabrik für Pörtschach. Nach der Umfrage beschäftigen sich die Mitglieder mit speziellen Problemstellungen, erarbeiten Lösungsvorschläge und entwickeln neue Ideen zu Konzepten. "Von Entscheidungsträgern sollen diese Ideen dann auch in die Praxis umgesetzt werden", informiert Pacher. 

Kein Stillstand

Laut ersten Ergebnissen der Umfrage sind die Pörtschacher stolz auf ihren Heimatort und gehen reflektiert mit Umsetzungsmöglichkeiten um. "Es soll nicht zu einem Stillstand kommen, deshalb sind neue Ideen notwendig", so der Initiator, denn Verbesserungsmöglichkeiten gibt es immer und überall. 

Zur Sache:

Verein 9210.at – neue Impulse für Pörtschach
Initiator: Florian Pacher
Leitsatz: Pörtschacher wissen am besten, was der Heimatort braucht
Infos: www.9210.at
Facebook: www.facebook.com/9210.at
Zur Umfrage: www.9210.at/umfrage

Autor:

Sabrina Strutzmann aus Klagenfurt

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